Der spanische Mittelfeldspieler absolvierte in dieser Saison 41 Pflichtspiele - 28 davon als Starter - aber sein Einsatz ging in der zweiten Hälfte der Saison zurück. Er kam in keinem der letzten drei Premier-League-Spiele von City zum Einsatz, bevor er im letzten Spieltag das Unentschieden gegen Bournemouth begann, eine kosmetische Einbeziehung, die wenig am Gesamtbild änderte.
Die Times berichtete am Mittwoch, dass González frustriert über seine geringe Spielzeit ist und nun aktiv seine Zukunft evaluiert. Vereine in Spanien und Italien beobachten die Situation. Sein Vertrag läuft bis 2028.
González wurde ins Etihad Stadium geholt, um Rodri zu ersetzen, der im September 2024 eine Kreuzbandverletzung erlitt und die erste Saisonhälfte verletzt war. In Rodris Abwesenheit zeigte González in den ersten Monaten genug - seine Kontrolle, seine Positionierung, sein Passspiel - um zu suggerieren, dass er sich zu einem langfristigen Nachfolger entwickeln könnte. Aber als Rodri wieder fit wurde und seine Position zurückeroberte, wurde González sofort marginalisiert.
Das strukturelle Problem ist, dass sich seine Situation verschlechtern wird, nicht verbessern.
Enzo Maresca, der kommende Trainer von Manchester City, drängt heftig darauf, Chelseas Enzo Fernández zu verpflichten. City ist auch kurz davor, Nottingham Forests Elliot Anderson zu verpflichten. Beide Spieler sind zentrale Mittelfeldspieler. Wenn beide Transfers abgeschlossen werden, wäre González effektiv der Fünfte in der Warteschlange für eine Position, für die er dem Verein als zukünftiger Grundpfeiler verkauft wurde.
Der Sportdirektor von City, Hugo Viana, hat offenbar akzeptiert, dass ein Verkauf das wahrscheinlichste Ergebnis ist. Der Verein ist bereit, Angebote anzuhören und wird den Spieler nicht gegen seinen Willen festhalten. Ihre Bewertung liegt im Bereich von 35 Millionen bis 40 Millionen Pfund - ein erheblicher Verlust im Vergleich zu dem, was sie bezahlt haben, obwohl der Verein dies als Kosten eines gescheiterten Experiments im Kader-Management akzeptiert.
González wurde trotz seiner 28 Starts für einen der großen europäischen Clubs nicht in den Kader Spaniens für die Weltmeisterschaft aufgenommen. Diese Auslassung war ein weiterer Schlag, da sie die einzige Gelegenheit beseitigte, die seinen Marktwert vor dem Sommertransferfenster hätte steigern können.
Die nächsten Wochen werden das Bild klären. Die Richtung ist jedoch bereits klar.
