„Es ist einzigartig, die Nationalmannschaft“, sagt er zu Football Presse. „Und er weiß, was das bedeutet.“
Weltmeister. Mittelfeldkrieger. Emotionaler Anführer.
Laut Breda ist Gattuso genau das, was Italien gerade braucht.
„In letzter Zeit sind vielleicht einige der wahren Werte des Tragens des Azzurri-Trikots verblasst. Er wird die Regeln wieder aufstellen. Er wird wiederherstellen, wofür dieses Trikot steht.“
Breda reflektiert auch über seine eigene späte Karrierezeit bei Parma Calcio 1913 und bezeichnet sie als „ein Geschenk“. Das Teilen einer Umkleidekabine mit Giganten wie Gianluigi Buffon, Fabio Cannavaro, Lilian Thuram und Hernán Crespo gab ihm Perspektive.
„Man erkennt, dass selbst die größten Champions nur Menschen sind — mit Zweifeln, mit Empfindlichkeiten.“
Jetzt, nach Jahren des Coachings — oft in Krisenjobs, wo „Zeit der Feind ist“ — hat Breda nur noch eine klare Ambition:
„Ich würde gerne im Ausland arbeiten. Die richtige Gelegenheit ist bisher einfach noch nicht gekommen.“
Für einen Mann, der von einigen der intensivsten Umkleidekabinen des italienischen Fußballs geprägt wurde, fühlt sich dieses nächste Kapitel unvermeidlich an.