Im Gespräch mit Sport Bildwar Ricken nachdrücklich.
"Ja. Absolut. Ohne ihn wären wir nicht auf dem zweiten Platz, denn erstens hat er den Kader stabilisiert und zweitens hat er uns letzte Saison in die Champions League geführt. Hätten wir das nicht erreicht, hätte das massive Konsequenzen für den Kader gehabt."
Die Bemerkungen lassen keinen Raum für Zweifel in einem Verein, der in den letzten Jahren viele Trainer verschlissen hat, wobei Nuri Sahin kaum eine Saison durchhielt, bevor Kovac im Februar 2025 als sein Nachfolger verpflichtet wurde.
Der 54-jährige Kroate übernahm eine Dortmunder Mannschaft, die auf den 11. Platz in der Bundesliga abgerutscht war, und machte sich sofort daran, sie neu aufzubauen. Seine Bilanz im Verein -- ein Punkteschnitt von 2,02 pro Spiel -- platziert ihn auf dem Papier unter den erfolgreichsten Trainern in der Geschichte Dortmunds, obwohl sein konservativer, defensiv disziplinierter Ansatz von einigen Anhängern, die einen expansiveren Stil bevorzugen, kritisiert wurde. Ricken ließ sich davon nicht beirren.
"Niko passt wunderbar zu unserem Verein," sagte er dem Magazin und fügte hinzu, dass er ausführlich erläutern könnte, warum.
Der Kontext ist wichtig. Dortmund steht in dieser Saison auf dem zweiten Platz in der Bundesliga und ist im Viertelfinale der Europa League -- eine erhebliche Erholung von den Turbulenzen zu Beginn von 2025, als der Verein im Mittelfeld feststeckte. Kovac hat einen Großteil dieser Verbesserung auf defensiver Stabilität aufgebaut, wobei nur Bayern München zur Halbzeit der Saison weniger Bundesliga-Tore kassiert hat.
Fragen bleiben über die Zukunft von Schlüsselspielern, einschließlich Stürmer Serhou Guirassy, dessen Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro im Juli aktiv wird und das Interesse von Vereinen aus ganz Europa geweckt hat. Was auch immer auf dem Transfermarkt passiert, Ricken hat klar gemacht, dass Kovac der Mann sein wird, der mit dem verbleibenden Kader aufbauen soll.