Im Gespräch mit Football Pressemachte Jones deutlich, dass Grealishs Fähigkeit unbestritten bleibt.
"Wenn man einen Spieler hat, der auf dem Platz etwas anderes macht, das niemand erwartet, ist das der Schlüssel, der die Abwehr öffnet", sagte er.
"Sie haben den Schlüssel zur Tür -- und Jack Grealish hat diesen."
Doch die Realität im April ist krass.
Grealishs Saison ist nach einer Operation wegen eines Stressbruchs, den er im Januar erlitten hat, vorbei -- ein Rückschlag nicht nur für Evertons Momentum, sondern auch für seine Hoffnungen, sich vor der Weltmeisterschaft 2026 wieder in den Kader der englischen Nationalmannschaft zu spielen.
Vor der Verletzung hatte sich der 30-Jährige unter David Moyes als zentrale Figur etabliert, indem er Tore, Vorlagen und -- entscheidend -- Kontrolle im letzten Drittel beitrug.
Er war der Spieler geworden, um den Everton ihre Angriffsstruktur aufgebaut hatte.
"Im Moment zeigt er mit ein wenig mehr Freiheit die Qualitäten, die er hat", sagte Jones.
Diese Freiheit -- etwas, das ihm bei Manchester City fehlte -- erlaubte es Grealish, zu der Rolle zurückzukehren, die ihn während seiner Zeit bei Aston Villa zu einem der einflussreichsten Spieler der Premier League machte.
Jetzt steht Everton jedoch vor einer wichtigen Entscheidung.
Trotz seiner Verletzung drängt der Verein darauf, ihn zu halten -- ein Zeichen dafür, wie hoch er sowohl auf als auch neben dem Platz geschätzt wird. Sein Einfluss geht über Zahlen hinaus und bringt Ruhe, Erfahrung und einen Anlaufpunkt im Ballbesitz.
Jones ist der Meinung, dass dies die Entscheidung einfach machen sollte.
"Ich mochte ihn schon immer", sagte er. "Er ist bei Manchester City ein besserer Spieler geworden, und er ist jetzt immer noch ein Top-Spieler."
Die größere Frage betrifft das Risiko.
Grealish wird in die nächste Saison zurückkehren, nachdem er sich von einer erheblichen Verletzung erholt hat, in einer Phase seiner Karriere, in der das körperliche Management wichtiger wird -- und mit Gehältern und Transferkosten, die weiterhin große Faktoren sind.
Aber für Jones überwiegt der Nutzen das Risiko.
"Er kann die Tür öffnen", sagte er. "Er kann etwas anderes tun -- und das brauchen Top-Teams."
Das internationale Bild ist jedoch weit weniger sicher.
"Wird er in den England-Kader kommen? Ich hoffe es", gab Jones zu. "Aber das wird eine schwierige Entscheidung, denn England hat in diesen Positionen viel Qualität."
Für jetzt liegt Grealishs Fokus auf der Genesung -- und Evertons Fokus liegt auf einer Entscheidung, die ihren nächsten Schritt unter Moyes definieren könnte.
Und Jones' Botschaft ist klar: Spieler wie Grealish kommen nicht oft vorbei.
Wenn man an ihn glaubt, baut man um ihn herum auf -- selbst nach dem Rückschlag.