Quellen in der Türkei, zitiert vom AS-Korrespondenten Özgür Sancar, behaupten, dass Barcelona alles tun wird, um den nigerianischen Stürmer in diesem Sommer zu verpflichten. Der 27-Jährige wurde als die priorisierte Nachfolge für Robert Lewandowski identifiziert, dessen Vertrag im Juni ausläuft und der wahrscheinlich nicht im Camp Nou bleiben wird.
Barcelonas angebliche Entschlossenheit, Osimhen zu verpflichten, soll ihr Denken über eine Reihe anderer Transferentscheidungen geprägt haben -- mit Abgängen von Koundé, Ferran Torres, Frenkie de Jong, Lewandowski und Marc Casadó, die alle mit der Notwendigkeit verbunden sind, Budgetraum für einen Stürmer seiner Klasse zu schaffen.
Auch Atlético Madrid ist fest im Bild. Da Antoine Griezmann am Ende seiner Karriere das Metropolitano verlassen wird, wird angenommen, dass Diego Simeone einen Wechsel für Osimhen als seinen langfristigen Nachfolger im Angriff genehmigt hat.
Das Hindernis für beide Vereine ist der Preis. Galatasaray verlangt 140 Millionen Euro für einen Spieler, den sie zu den vier teuersten Stürmern der Welt zählen. Der türkische Klub zahlte 75 Millionen Euro, um Osimhen letzten Sommer dauerhaft von Napoli zu verpflichten, und hat keinen finanziellen Druck, unter ihrer Bewertung zu verkaufen.
Die Gehälter komplizieren die Situation weiter. Osimhen verdient in Istanbul rund 15 Millionen Euro pro Jahr -- eine Summe, die sowohl die Gehaltsobergrenzen von Barcelonas La Liga als auch die etablierte Gehaltsstruktur von Atlético belastet. Der bestbezahlte Spieler von Atlético ist Torhüter Jan Oblak mit 12,5 Millionen Euro jährlich.
Im Moment trainiert Osimhen mit einer schützenden Schiene an seinem gebrochenen Arm und baut sich allmählich wieder auf. Seine nächste große Gelegenheit wird voraussichtlich im Derby gegen Fenerbahçe im Ali Sami Yen Rams Park in etwa zwei Wochen kommen.
Der Sommerzirkus um einen der besten Stürmer Europas ist bereits in vollem Gange -- und Osimhen selbst hat noch kein Wort darüber verloren, wohin er als Nächstes gehen möchte.