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Liverpool-Scouts beobachten Touré, während Hoffenheim warnt, der Preis müsse Rekorde brechen.

·Von Paul Lindisfarne
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Bazoumana Touré ist zu einem der begehrtesten jungen Flügelspieler im europäischen Fußball geworden, und der Sportdirektor von Hoffenheim hat deutlich gemacht, dass jeder Klub, der ihn verpflichten möchte, einen Preis zahlen muss, den der deutsche Verein noch nie zuvor gesehen hat.

Der 20-jährige Ivorer hat in dieser Saison in 25 Bundesliga-Einsätzen drei Tore und elf Assists verzeichnet, nachdem er im Januar 2025 für etwa 10 Millionen Euro von Hammarby IF zu Hoffenheim gewechselt ist.

Bild berichtete diese Woche, dass Liverpool Touré ernsthaft als langfristigen Ersatz für Mohamed Salah in Betracht zieht, der Anfield am Ende der Saison verlassen wird. Auch Arsenal und Manchester United wurden in Verbindung gebracht.

Sportdirektor Andreas Schicker bestätigte das Interesse, ohne spezifische Clubs zu nennen -- ließ jedoch keinen Zweifel an der Position von Hoffenheim.

"Bazou hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben ihn vor anderthalb Jahren aus Schweden geholt. Man sieht Woche für Woche, welche Qualitäten er mitbringt."

Er war ebenso klar darüber, was nötig wäre, um ihn zu verpflichten.

"Bei ihm ist es so: Wenn Interesse besteht -- und das ist spürbar, weil er jede Woche abliefert -- dann muss es auf einem Niveau sein, das Hoffenheim noch nie gesehen hat."

Liverpool-Scouts haben Touré in dieser Saison mehrfach beobachtet, unter anderem während des 1:0-Freundschaftsspiels der Elfenbeinküste gegen Schottland während der letzten Länderspielpause. Berichten zufolge wird eine Ablösesumme von etwa 40 Millionen Euro diskutiert, obwohl die interne Bewertung von Hoffenheim höher war.

Tourés Weg zur Bundesliga war schnell. Er hinterließ seinen Eindruck bei Hammarby in Schweden -- acht Tore und vier Assists in 23 Allsvenskan-Spielen -- bevor Hoffenheim schnell handelte, um ihn zu verpflichten. Seitdem ist er einer der assistreichsten Flügelspieler in Deutschland geworden und führt die Bundesliga in Sprints in dieser Saison mit 632 an.

Er hat einen Vertrag bis 2029 ohne Ausstiegsklausel, was Hoffenheim die volle Kontrolle lässt. Sein Vertrag, Schickers Warnung und ein WM-Sommer stehen alle in eine Richtung -- sein Preis wird nur steigen.