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Jeremie Aliadiere: Monaco verdient Anerkennung dafür, Paul Pogba zu verpflichten

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Als Paul Pogba diese Woche wieder auf den Platz zurückkehrte und in einem Freundschaftsspiel gegen Brentford FC ein Tor erzielte, bot dies einen Einblick in das Talent, das ihn einst zu einem der dominantesten Mittelfeldspieler im Weltfußball machte.

Es hat auch die Debatte neu entfacht, ob ein Verein wie AS Monaco das Risiko eingehen sollte, ihn zurückzuholen. Der ehemalige Stürmer von Arsenal FC, Jérémie Aliadière, glaubt, dass die Antwort nicht so einfach ist wie Pogbas alleinige Fähigkeiten.

„Wenn es rein um fußballerische Fähigkeiten geht, dann ja, absolut“, sagte er gegenüber Football Presse. „Wir wissen alle, was Paul Pogba leisten kann. In Bestform ist er einer der besten Mittelfeldspieler der Welt.“

Aber Aliadière betonte schnell, dass der moderne Fußball weit mehr als nur Reputation verlangt.

„Niemand ist größer als der Verein“, sagte er. „Wenn ein Trainer das Gefühl hat, dass etwas nicht für die Kabine oder das Gleichgewicht der Mannschaft stimmt, dann spielt es keine Rolle mehr, was ein Spieler in der Vergangenheit getan hat.“

Dieses Gleichgewicht steht im Mittelpunkt der Entscheidung, vor der jeder potenzielle Interessent steht. Pogbas Karriere umfasst Stationen bei Juventus FC und Manchester United FC sowie einen Weltmeistertitel mit der französischen Nationalmannschaft. Doch seine letzten Jahre waren von langen Abwesenheiten, Verletzungen und Unsicherheiten geprägt.

Jetzt, nach seiner Rückkehr auf das Spielfeld und einem Tor in einem Freundschaftsspiel, gibt es Anzeichen dafür, dass er sich — physisch und mental — zurück in den Wettkampf fußball arbeitet.

Aliadière warnte jedoch, dass die Vereine nach vorne schauen müssen, nicht zurück.

„Man muss darüber nachdenken, was der Spieler dir jetzt und in der Zukunft geben kann“, erklärte er. „Nicht nur, was er vor fünf oder sechs Jahren gemacht hat.“

Der ehemalige Stürmer hob auch die größeren Risiken hervor, die mit der Reintegration eines hochkarätigen Spielers nach einer so langen Abwesenheit aus dem Spiel verbunden sind.

„Es geht nicht nur um Fitness“, sagte er. „Es geht um Rhythmus, Selbstvertrauen, Konstanz. All diese Dinge brauchen Zeit, um zurückzukommen, besonders nach allem, was er durchgemacht hat.“

Für Monaco oder jeden Verein, der den Wechsel in Betracht zieht, ergibt sich daraus eine heikle Berechnung. Pogbas Potenzial bleibt weltklasse, aber das moderne Spiel lässt wenig Spielraum für Spieler, die sich langsam wieder aufbauen — insbesondere in Teams mit klaren taktischen Strukturen und hohen physischen Anforderungen.

Dennoch erkennt Aliadière an, dass das potenzielle Aufwärtspotenzial unbestreitbar ist.

„Wenn er zu seinem Niveau zurückfindet, kann er natürlich einen riesigen Unterschied machen“, sagte er. „Solche Spieler kommen nicht oft vorbei.“

Das ist das Risiko. Ein vollständig fitter, fokussierter Pogba könnte ein Mittelfeld transformieren und Elite-Erfahrung zurück in den Kader bringen. Aber alles, was weniger ist, würde Fragen zu Gleichgewicht, Zuverlässigkeit und langfristiger Planung aufwerfen.

Für den Moment ist sein Tor gegen Brentford nur ein kleiner Schritt — aber ein wichtiger. Es signalisiert Fortschritt nach einer langen Abwesenheit und erinnert daran, was möglich bleibt.

Wie Aliadière andeutet, liegt die echte Prüfung jedoch noch vor uns.

„Es geht darum, es Woche für Woche zu beweisen“, sagte er. „Darauf kommt es auf höchstem Niveau an.“

Für Pogba hat das Comeback begonnen — aber das Urteil steht noch aus.