Der 55-jährige Spanier verließ Manchester City nach einer 2:1-Niederlage gegen Aston Villa am letzten Spieltag der Saison und beendete damit eine Ära, die 17 große Titel hervorbrachte, darunter sechs Premier-League-Titel und die erste Champions League des Vereins.
Guardiola wird nicht sofort wieder ins Management zurückkehren. Fabrizio Romano hat bestätigt, dass er eine leitende technische Beraterrolle innerhalb der City Football Group übernehmen wird, die über das Netzwerk der Clubs der Organisation hinweg arbeitet -- eine Position, die der ähnelt, die Jürgen Klopp derzeit bei Red Bull innehat.
Der Wunsch, irgendwann eine Nationalmannschaft zu leiten, ist jedoch nicht neu. Guardiola sprach seit mindestens 2018 darüber, auf internationaler Ebene zu managen, und als er während seiner Zeit bei City mehrmals nach dem England-Job gefragt wurde, lehnte er es konsequent ab, dies auszuschließen.
Jack Gaughan, der für die Daily Mail berichtet und mit Sky Sports, sprach, sagte: "Er hat Freunden gesagt, dass er sich in Zukunft England vorstellen könnte, also wenn die Dinge zusammenkommen, wäre das etwas, auf das man achten sollte."
Gaughan warnte auch, dass Guardiolas älteste Tochter während der Abschiedsveranstaltungen von City etwas gepostet hatte, das wie ein Abschied vom Fußball in der Vergangenheitsform klang, was er als konsistent mit einem Rücktrittsschreiben und nicht mit einer kurzen Pause interpretierte.
Das Hindernis ist vorerst einfach. Englands Cheftrainer Thomas Tuchel hat einen Vertrag bis 2028 und zeigte keinen Anzeichen, in diesem Frühjahr zu gehen. Damit der England-Job verfügbar wird, müsste die Weltmeisterschaft -- an der England diesen Sommer teilnehmen wird -- ein frühes Ausscheiden und eine Entscheidung zur Trennung hervorbringen.
Bei City überwachte Guardiola eine beispiellose Periode im englischen Fußball. Er führte den Club zwischen 2018 und 2022 zu vier aufeinanderfolgenden Premier-League-Titeln und fügte 2023 die Champions League als Teil eines historischen Triples hinzu.
Er sagte in seinen Abschiedsremarks: "Ich bin so müde. Ernsthaft, ich bin so müde. Ich habe alles getan. Wir haben es geschafft."
Ob diese Müdigkeit vorübergehend ist -- und ob der England-Job frei wird -- wird bestimmen, was als Nächstes für einen der erfolgreichsten Vereinsmanager, die das Spiel je gesehen hat, kommt.
