Saccone, der unter Walter Mazzarri, Benítez und Maurizio Sarri arbeitete, war Teil einer Napoli-Mannschaft, die sowohl national als auch international konstant um Titel kämpfte.
"Bei Napoli hatte ich das Glück, mit drei wichtigen Trainern zu arbeiten", sagte Saccone in einem Interview mit Football Presse. "Es waren wichtige Jahre, weil wir immer die europäischen Wettbewerbe erreichten - viermal die Gruppenphase der Champions League und dreimal die Europa League.
"Wir wurden zweimal Zweiter, gewannen zwei Coppa Italia und einen Supercoppa. In diesen Jahren dominierte Juventus den italienischen Fußball, sodass wir das einzige Team waren, das ihnen Trophäen abnehmen konnte. Das war wichtig."
Trotz des Erfolgs wies Saccone auf einen schmerzhaften Champions-League-Ausscheiden als seinen Tiefpunkt hin.
"Der schlimmste Moment war das Ausscheiden aus der Champions League mit 12 Punkten", erklärte er. "Es war das einzige Mal, dass eine Mannschaft das geschafft hat und nicht weiterkam. Wir schieden aufgrund der Tordifferenz aus - es war sehr schlecht, weil die Mannschaft sehr stark war.
"Wir hätten viel weiter kommen können. Auch das Europa-League-Halbfinale gegen Dnipro, mit zwei Abseitstoren - das war ein weiterer schlechter Moment."
Diese Napoli-Mannschaft hatte Stars wie Gonzalo Higuaín, Dries Mertens und Kalidou Koulibaly, und Saccone sagt, dass die Arbeit mit Elite-Spielern ihn beruflich geprägt hat.
"Selbst wenn man keine Ergebnisse erzielt, ist die Erfahrung immer positiv. Sie lehrt dich viele Dinge", sagte er.
Doch es war Benítez, der den größten Eindruck hinterließ.
"Für mich hat Rafael Benítez mich am meisten beeinflusst. Er hat mich immer mit Trainingseinheiten mit dem Ball stimuliert. Er ließ dich anders denken - er gab Antworten, die du nicht erwartet hast.
"Vor dem Training hatten wir Meetings, in denen jeder Ideen vorschlug. Nach dem Training analysierten wir alles - was funktionierte und was nicht. Das lässt dich jeden Tag wachsen.
"Benítez machte das Team international. Er lehrt dich Logik. Wenn du mehr nachdenkst, findest du Lösungen - und du wächst als Trainer."