Hateley wechselte zu Monaco, nachdem er unter der legendären Nils Liedholm bei Milan gespielt hatte — ein „made man“ des europäischen Fußballtrainings.
„Ich ging von Nils Liedholm — einer Symbolfigur der Trainerwelt — zu Arsène,“ sagte Hateley zu Football Presse. „Liedholm war ein made man. Wusste alles. Hatte totalen Respekt.“
Wenger hingegen war jünger, weniger dekoriert als Spieler und baute sich noch seinen Ruf auf.
Aber innerhalb von Tagen in der Vorbereitung sah Hateley den Unterschied.
„Zwei oder drei Tage später ging ich zu ihm und sagte: ‚Sag mir, wie möchtest du, dass ich spiele?‘“
Wengers Antwort war sofort.
„Er schaute mich an und sagte: ‚Ganz so, wie du in den letzten drei Jahren für Milan gespielt hast. Deshalb habe ich dich geholt.‘“
Keine taktische Vorlesung. Keine Überkomplizierung.
„Unkompliziert — aber sehr clever,“ sagte Hateley. „Sehr clever.“
In einem Satz gab Wenger ihm das Gefühl von Macht.
Und Hateley vergaß es nie.