Der 29-jährige Stürmer, der in dieser Saison Kapitän von West Ham United war und ihr konstant effektivster Spieler, erzielte das zweite Tor des Vereins im letzten Spieltag beim 3:0-Sieg über Leeds United -- ein Ergebnis, das nicht ausreichte, um den Abstieg zu verhindern. Bowen machte nach dem Schlusspfiff deutlich, dass ein Wechsel nicht seine aktuelle Absicht ist.
"Ich kann sehen, dass der Verein wieder in die Premier League zurückkommt, denn dort gehört er hin. Ich werde meinen Sommer niemals genießen können mit dem, was in dieser Saison passiert ist. Wir werden mit Familie und Angehörigen zusammen sein, uns richtig erholen und gut vorbereiten, wenn wir zurückkommen und den Aufstieg schaffen."
Er deutete auch ein persönliches Engagement an, das über den Vertrag hinausgeht.
"Es wird Gerüchte geben, es wird Diskussionen geben. Am Ende sehe ich diesen Verein wieder in der Premier League. Dort gehört er hin. Man weiß nie, was die Zukunft bringt. Persönlich möchte ich diesen Verein zurück in die Premier League bringen. Im Moment ist das unsere Vision."
Der Guardian berichtete diese Woche, dass Chelsea, Liverpool und Manchester United zu den Vereinen gehören, die seine Situation beobachten. Bowen hat einen Vertrag bis 2030 und West Ham wird ihn voraussichtlich auf etwa 60 Millionen Pfund schätzen. Der Verein sieht sich extremem finanziellem Druck ausgesetzt -- die neuesten Konten berichteten von einem Verlust von 104 Millionen Pfund, und der Abstieg wird voraussichtlich etwa 200 Millionen Pfund an entgangenem Einkommen kosten -- was Spielertransfers nahezu zur Gewissheit macht, unabhängig von Bowens persönlichen Vorlieben.
Chelsea sieht in Bowen einen erfahrenen Flügelstürmer, der ins System von Xabi Alonso passt. Liverpool muss die rechte Angriffsseite nach dem Abgang von Mohamed Salah als freien Agenten angehen. United möchte ihn als Backup-Option auf der linken Seite.
Der Kapitän von West Ham hört sich das alles nicht an -- noch nicht. Der Sommer wird lang sein und das Telefon wird nicht aufhören zu klingeln.
