Der 40-jährige Torwart sagt, dass er noch keine konkreten Pläne für das Leben nach dem Spielen hat, aber das hat die Vereine nicht davon abgehalten, vorauszudenken.
In einem gemeinsamen Interview mit Bild, bestätigten Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer und der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke, Axel Hefer, dass sie den langjährigen deutschen Nationalspieler in irgendeiner Funktion willkommen heißen würden, sobald seine Karriere endet.
Neuers Vertrag bei Bayern läuft bis zum Ende der Saison, und es wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen, ob er um ein weiteres Jahr verlängern wird. Geboren in Gelsenkirchen, begann Neuer seine Karriere bei Schalke, bevor er 2011 zu Bayern wechselte, was beiden Vereinen einen legitimen Anspruch auf seine Zukunft gibt.
"Natürlich ist es unser Wunsch, auch ehemalige Spieler in Zukunft einzubeziehen, wenn sie dazu bereit sind", sagte Hainer.
"Sollte Manuel tatsächlich aufhören, würde er sicherlich zuerst etwas Zeit brauchen, um durchzuatmen. Und dann wird er sich sicher überlegen, was er gerne tun möchte.
"Dann müssen wir dieses Gespräch führen."
Hefer plädierte für eine Rückkehr zu seinem Jugendverein.
"Sein Weggang war umstritten, aber persönlich denke ich, dass jeder Fehler machen kann, besonders wenn er jung ist", sagte er. "Das ist etwas, von dem man letztendlich weitermachen kann. Ich sehe es wie Herr Hainer: Er wird zuerst seine Zeit genießen und dann darüber nachdenken, was er tun möchte.
"Ob er dann in seiner alten oder seiner neuen Heimat arbeiten möchte -- das ist etwas, das er selbst entscheiden muss."
Neuer verließ Schalke für Bayern in einem ersten Schritt, der damals von einigen Teilen der Gelsenkirchener Anhängerschaft mit Wut aufgenommen wurde, angesichts seiner Verbindung zum Verein aus Kindertagen. Seitdem hat er in München eine Reihe von bedeutenden Auszeichnungen gewonnen, darunter die Champions League, und bleibt Deutschlands Stammtorwart.
Die Kommentare von Hainer und Hefer deuten darauf hin, dass keiner der Vereine bereit ist, sich aus Neuers Plänen nach dem Spielen herauszuhalten, selbst in diesem frühen Stadium. Beide waren vorsichtig zu betonen, dass jede Entscheidung ganz bei dem Torwart selbst liegt und dass kein Ansatz unternommen wird, bis er Zeit hatte, sich vom Spiel zu erholen und über seine Optionen nachzudenken.
Für den Moment bleibt Neuer darauf konzentriert, seine Trophäensammlung in dem, was seine letzte Saison zwischen den Pfosten sein könnte, zu erweitern, wobei Bayern erneut zu den Favoriten auf große Auszeichnungen sowohl im Inland als auch in Europa gehört.
