"Der Transfer von Gordon ist in vollem Gange. Ich wurde über alles informiert," sagte Laporta am Donnerstag gegenüber Reportern im Kontext der Sommerplanung des Vereins.
Der Deal ist auf 70 Millionen Euro garantiert strukturiert, mit bis zu 10 Millionen Euro an leistungsbezogenen Boni - ein Gesamtpaket im Wert von 80 Millionen Euro, das die 60 Millionen Pfund-Obergrenze übersteigt, die Bayern München nicht überschreiten wollte.
Gordon soll vor mehreren Wochen persönliche Bedingungen mit Bayern München vereinbart haben, wobei der Rahmen eines Vertrags zwischen dem Spieler und dem deutschen Klub festgelegt wurde. Bayern weigerte sich jedoch konsequent, den Preis von Newcastle United zu erfüllen, und als Barcelona in dieser Woche nach Decos direktem Treffen mit Gordons Vertretern entschlossen handelte, verschob sich die Präferenz des Spielers auf den katalanischen Klub.
Bayerns Sportdirektor Christoph Freund bestätigte am Donnerstag, dass der Klub Gordon nicht weiter verfolgen und ihre Optionen für offensive Verstärkungen im Sommer neu bewerten würde.
Gordon beendet die Saison als Newcastle's Torschützenkönig mit 18 Toren in allen Wettbewerben. Er ist in Thomas Tuchels England-Kader für die Weltmeisterschaft aufgenommen worden und wird nun seinen Nationalmannschaftskameraden vor den Eröffnungsspielen des Turniers nächsten Monat beitreten.
Everton hält eine Weiterverkaufs-Klausel im Wert von 15 Prozent des Gewinns aus Gordons ursprünglichem Verkauf für 45 Millionen Pfund an Newcastle im Januar 2023. Basierend auf dem Gewinnanteil des Barcelona-Deals wird erwartet, dass sie einen Betrag in der Größenordnung von 3,75 Millionen Pfund erhalten.
Newcastles Sportdirektor Paul Mitchell arbeitet bereits an einem Ersatz. Der Lille-Flügelspieler Matías Fernández-Pardo, 21, soll die führende Option sein, da der Argentinier in der zweiten Saisonhälfte intensiv vom Rekrutierungsteam des Vereins gescoutet wurde.
Barcelonas Sommer nimmt Fahrt auf. Gordon ist die erste große Verpflichtung.
