OKDIARIO berichtet, dass Allegri, 58, nun vor allen anderen Kandidaten in der internen Bewertung von Real Madrid steht, wobei Florentino Pérez persönlich die Ernennung unterstützt.
Der Italiener hat eine herausragende Bilanz in der Serie A - sechs Meistertitel, fünf Coppa Italia-Siege und drei Supercoppa - und wird im Bernabéu als natürlicher Nachfolger von Carlo Ancelotti in Bezug auf das Management von Spielern und Autorität in der Kabine angesehen.
Allegri stand bereits zweimal kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid. 2019, nach seiner erfolgreichen ersten Amtszeit bei Juventus, kamen die Gespräche voran, bevor sie scheiterten. 2021 war angeblich eine vollständige Einigung erzielt worden - drei Jahre zu 8,5 Millionen Euro pro Saison - bevor ein kurzfristiges Treffen mit dem damaligen Juventus-Präsidenten Andrea Agnelli seine Meinung änderte. Präsident Pérez sieht diesen Sommer als dritten und potenziell entscheidenden Versuch.
Sein aktueller Vertrag bei AC Milan läuft bis Juni 2027, und ein Wechsel würde eine Entschädigung an die Rossoneri erfordern. Die Beziehungen zwischen den beiden Clubs werden als freundlich beschrieben, und Allegri selbst soll offen für einen Wechsel bei dem richtigen Angebot sein.
Der ehemalige Juventus-Verteidiger Leonardo Bonucci hat die Ernennung öffentlich unterstützt.
"Wegen der Art und Weise, wie er die Kabine managt und seines Verständnisses für das Spiel, ist Allegri ein Trainer, der sehr gut zum Stil von Real Madrid passt. Er weiß, wie man den Druck von den Spielern nimmt, sodass sie mit völliger Freiheit spielen können.
"Das Madrid-Trikot bringt erheblichen Druck mit sich, und ich denke, Allegri wäre eine gute Wahl - er ist Ancelotti in der Art, wie er managt, sehr ähnlich."
Die Alternativen bleiben im Spiel. Enzo Maresca, dessen Chelsea-Team letzten Sommer den FIFA Klub-Weltmeistertitel und in der Saison zuvor die Conference League gewann, wird als moderne, zukunftsorientierte Option angesehen. Der deutsche Nationaltrainer Julian Nagelsmann, 38, ist ein weiterer Name, der im Umlauf ist, mit Spekulationen, dass er vor dem Ende der Weltmeisterschaft eine Vorvereinbarung mit Real Madrid treffen könnte. Mourinho, der derzeit bei Benfica ist, hat Bewunderer innerhalb der Vereinsführung.
Alvaro Arbeloa wird erwartet, dass er nach Saisonende in einer anderen Funktion Teil der sportlichen Struktur des Clubs bleibt.