Pitarch, geboren in Fuenlabrada im August 2007 und marokkanischer Abstammung durch seinen Großvater, kam durch die Real Madrid Akademie, nachdem er Zeit bei Atletico Madrid, Getafe und Leganés verbracht hatte, bevor er 2023 zu La Fábrica wechselte.
Arbeloa kannte ihn gut aus seiner Zeit als Trainer der Castilla und hatte keine Bedenken, ihn in die erste Mannschaft zu befördern, als sich die Gelegenheit bot. Als Arbeloa im Januar übernahm, stellte er Pitarch zunächst wieder in die Reservemannschaft, um seine Spielschärfe nach 40 Tagen ohne Minuten unter Xabi Alonso wiederherzustellen -- ein gezieltes Vorladen, bevor er ihn auf höchstem Niveau einsetzte.
Sobald er entfesselt wurde, war die Wirkung sofort spürbar. Pitarch absolvierte neun Starts in La Liga und der Champions League und verließ den Platz nur in zwei dieser Spiele mit einer Niederlage, darunter beide Spiele gegen Manchester City, der Auswärtssieg gegen Celta Vigo und Siege über Atlético und Real Betis. Sein einziges schlechtes Ergebnis als Starter kam bei seinem Debüt in dieser Rolle -- einer Niederlage gegen Getafe Anfang März.
Arbeloa stellte seine Philosophie öffentlich um den Spieler dar.
"Wir haben Real Madrid nicht mit Spielern aufgebaut, die in einem Smoking auf das Spielfeld gehen, sondern mit Spielern, die mit ihren Hemden voller Schweiß, Schlamm, Einsatz, Opferbereitschaft und Durchhaltevermögen enden. Wenn Talent auf Engagement und Einsatz trifft, macht das uns zum besten Team der Welt."
Die Botschaft richtete sich an etabliertere Spieler, die diesen Standard nicht erfüllt hatten. Pitarch, zusammen mit Aurelien Tchouaméni, Fede Valverde und Arda Güler, gab Arbeloa die Mittelfeldkombination, die dem Team am konstantesten Balance verlieh.
Sein Marktwert ist auf etwa 20 Millionen Euro gestiegen. Er wartet nun auf einen erwarteten Aufruf in den spanischen U19-Kader für die Europameisterschaft in diesem Sommer, und die Frage im Bernabéu ist, ob der nächste Trainer ihm das gleiche Vertrauen schenken wird, das Arbeloa ihm gab.