Italien sucht seit dem Rücktritt von Gennaro Gattuso nach einem Nachfolger, nachdem das Land sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Roberto Mancini und Antonio Conte wurden während des Großteils des Prozesses als Favoriten angesehen, aber Pirlos enge Beziehung zu Maldini und Leonardo soll ihn ernsthaft ins Gespräch gebracht haben, wobei ihm ein konkretes Angebot unterbreitet worden sein soll, obwohl die genauen Details dieses Treffens nicht veröffentlicht wurden.
Pep Guardiola, der Manchester City am Ende der letzten Saison nach dem Gewinn von sechs Meistertiteln in zehn Jahren in England verlassen hat, wurde ebenfalls stark mit der vakanten Position in Verbindung gebracht. Der 55-Jährige ist seit seinem Rücktritt ohne Job und es wurde berichtet, dass er darüber nachdenkt, ein Sabbatjahr zu nehmen, aber sein Name bleibt dennoch eine Hauptoption für den italienischen Verband.
Der Präsident des italienischen Verbands, Giovanni Malagò, deutete kürzlich an, dass die Liste der Kandidaten möglicherweise noch weiter wachsen könnte.
"Neben Mancini und Pirlo könnte es noch andere Namen geben," sagte Malagò zu Sky Sports.
Der Verband wird voraussichtlich schnell handeln, um Gattusos Nachfolger zu ernennen, da er darauf abzielt, sich für zukünftige Turniere neu aufzustellen, wobei die Zusammensetzung der Shortlist in den kommenden Tagen klarer werden dürfte.
Maldinis Ernennung zum technischen Direktor markiert einen bedeutenden Richtungswechsel für den italienischen Fußballverband, wobei der ehemalige AC Milan-Verteidiger umfassende Befugnisse erhalten hat, um die Nationalmannschaftsstruktur zusammen mit Leonardo, seinem ehemaligen Milan-Teamkollegen und ehemaligen Sportdirektor von PSG, zu reformieren.
Es wird verstanden, dass die Suche nach einem Cheftrainer, der Italiens Stellung auf der internationalen Bühne nach drei aufeinanderfolgenden verpassten Weltmeisterschaften wiederherstellen kann, die dringendste Aufgabe des Paares ist, wobei die Ernennung voraussichtlich die Richtung der Nationalmannschaft weit über das nächste große Turnier hinaus prägen wird.
Wer auch immer den Job übernimmt, wird einen Kader erben, der nach einer schwierigen Qualifikationskampagne einer Neugestaltung bedarf, wobei der Verband darauf bedacht ist, einen dauerhaften Nachfolger gut vor Beginn der Qualifikation für die Euro 2028 zu haben.
