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Mintzlaff sagt, er würde Diomande "zu keinem Preis" verkaufen, während Leipzig angesichts des Interesses von Liverpool und PSG standhaft bleibt

·Von Paul Lindisfarne
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Mintzlaff sagt, er würde Diomande "zu keinem Preis" verkaufen, während Leipzig angesichts des Interesses von Liverpool und PSG standhaft bleibt

RB Leipzig/X.com

Red Bull-Supervisor Oliver Mintzlaff hat RB Leipzig aufgefordert, Yan Diomande diesen Sommer unabhängig von dem angebotenen Betrag nicht zu verkaufen, da der Verein zunehmendem Druck von Liverpool und Paris Saint-Germain ausgesetzt ist, wegen eines der begehrtesten Teenager im europäischen Fußball.

Mintzlaff, der den Aufsichtsrat von Leipzig leitet, gab nach dem 3:1-Bundesliga-Sieg des Vereins über Union Berlin, in dem Diomande zum Mann des Spiels ernannt wurde, eine unmissverständliche öffentliche Erklärung ab.

"Ich bin im Aufsichtsrat und nicht der Sportdirektor. Aber ich kann Folgendes sagen: Wenn ich der Sportdirektor wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der noch nicht einmal eine volle Saison bei uns ist, unabhängig von dem angebotenen Preis nicht verkaufen.

"Ich glaube, er ist ein Spieler, der sich noch weiter entwickeln kann, weil er noch sehr jung ist. Und er kann sicherlich teurer werden. Das beste Argument ist ein langfristiger Vertrag. Daher bin ich in dieser ganzen Angelegenheit völlig entspannt."

Diomande hat seit seinem Wechsel von Leganés für 20 Millionen Euro im letzten Sommer 20 Torbeteiligungen - 12 Tore und acht Vorlagen - in 30 Bundesliga-Einsätzen. Er hat einen Vertrag bis 2030.

Leipzig arbeitet daran, eine Ausstiegsklausel von zwischen 70 und 80 Millionen Euro in einen neuen Vertrag einzufügen, um ihn mindestens bis 2027 zu halten und eine zukünftige Ablösesumme zu steigern.

Die Signale rund um den Spieler deuten jedoch zunehmend auf einen Abgang hin. Diomande hat kürzlich den Agenten gewechselt und ist zu Roc Nation gewechselt - der Agentur, die auch Mohamed Salah vertritt - in einem Schritt, der weithin als Vorbereitung auf einen hochkarätigen Transfer interpretiert wird. Er hat zuvor öffentlich erklärt, dass er für Liverpool spielen möchte und dass der Traum seines Vaters darin besteht, ihn an der Anfield zu sehen.

Der geforderte Preis von Leipzig wird auf über 100 Millionen Euro geschätzt. Ob ein Verein diese Bewertung erfüllen wird, bleibt abzuwarten, aber Mintzlaffs Kommentare waren ein klarer Schuss vor den Bug derjenigen, die glauben, dass der Deal kurz bevorsteht.