Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte, dass eine "echte Verhandlung" zwischen Alissons Vertretern und Juventus stattfindet, wobei der Turiner Klub bereit ist, einen Vertrag bis 2028 mit einer zusätzlichen Option für ein weiteres Jahr anzubieten.
Juventus wird auch berichtet, dass sie bereit sind, Torhüter Michele Di Gregorio in eine Tauschvereinbarung einzubeziehen, ein Schritt, der Liverpool einen sofortigen Ersatz bieten würde, anstatt sich ausschließlich auf Giorgi Mamardashvili zu verlassen, um einzuspringen.
Alisson ist seit seinem Wechsel von Roma für 67 Millionen Pfund im Jahr 2018 die erste Wahl bei Liverpool und hat 332 Einsätze absolviert, dabei 128 zu Null gehalten. Diese Saison wurde jedoch erheblich durch Verletzungen beeinträchtigt.
Ein wiederkehrendes Problem mit der Oberschenkelmuskulatur hat ihn über längere Zeiträume außer Gefecht gesetzt, während Mamardashvili -- der letzten Sommer für 29 Millionen Pfund verpflichtet wurde -- in seiner Abwesenheit 18 Einsätze hatte. Liverpool hat im März eine einjährige Verlängerungsoption aktiviert, die Alisson bis 2027 bindet, hauptsächlich um seinen Transferwert zu erhalten.
Cheftrainer Arne Slot wurde nach der Aussicht gefragt, den Brasilianer im gleichen Transferfenster wie Mohamed Salah und Andy Robertson zu verlieren.
"Ich denke, der Klub wird auf eine bestimmte Weise geführt und wir treffen Entscheidungen, von denen der Klub glaubt, dass sie im besten Interesse des Klubs sind. Die Geschichte aller Transfers zeigt, dass nichts ohne Zweck oder ohne darüber nachzudenken gemacht wurde. Erfahrung ist definitiv ein Argument, um ihn zu halten, aber es gibt auch andere Argumente."
Als er speziell nach dem Interesse von Juventus gefragt wurde, war Slot vorsichtig, die Frage umzuleiten.
"Der Hauptfokus für Ali ist sehr klar -- er möchte so schnell wie möglich wieder im Tor stehen für den Klub, für den er gerne spielt, und dann möchte er im Tor für das Land stehen, für das er spielen möchte, Brasilien. Ich denke, das ist bereits die kurzfristige und mittelfristige Zukunft."
Alisson wird verstanden, dass er Liverpool als Legende verlassen möchte, anstatt einen Abgang zu erzwingen, was bedeutet, dass ein Deal die Zustimmung des Klubs erfordert. Romano hat klar gemacht, dass dies keine Situation ist, in der der Spieler einen Wechsel erzwingt, sondern eine, in der beide Parteien den Übergang mit Sorgfalt navigieren.
Mamardashvilis Eignung als langfristige Nummer eins bleibt ein Diskussionsthema im Klub. Er hat in Bezug auf das Abwehren von Schüssen beeindruckt, aber seine Fähigkeit, das Spiel aufzubauen -- ein Grundpfeiler des Aufbaustils von Liverpool unter Jürgen Klopp und Slot -- hat sowohl von den Trainern als auch von den Anhängern Aufmerksamkeit erregt. Ein Tausch mit Di Gregorio, der Liverpool einen erfahrenen italienischen Nationalspieler bietet, um die Entwicklungslücke zu schließen, könnte dieses Problem kurzfristig lösen.
Liverpool trifft am Samstag auf Chelsea, wobei die Qualifikation für die Champions League mathematisch noch nicht bestätigt ist.