Der Telegraph berichtet, dass Personen aus dem Umfeld des ehemaligen Trainers von Borussia Dortmund und Liverpool glauben, dass eine Rückkehr zum Coaching weiterhin möglich ist, wobei internationaler Fußball der bevorzugte Weg ist, anstatt zu einem Vereinsmanagement zurückzukehren. Deutschland und die Vereinigten Staaten werden als die Favoriten für seine Unterschrift angesehen.
Ein Ansatz des Fußballverbands wurde bereits erkundet und abgelehnt.
Das Ziel, so der Bericht, wäre, rechtzeitig in die Rolle zu kommen, um einen Kader für die WM 2030 vorzubereiten. Eine Rückkehr zum Vereinsfußball wird von seinem Umfeld jedoch als viel weniger wahrscheinlich angesehen, obwohl sie nicht formell ausgeschlossen wurde.
Der Bericht hebt Real Madrid als ein Ziel hervor, das als besonders unwahrscheinlich angesehen wird. Zeitpunkt und die spezifische Natur eines Angebots sollen die entscheidenden Faktoren sein.
Klopp, 58, verließ Liverpool am Ende der Saison 2023-24, nachdem er die Premier League zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins gewonnen hatte, die Champions League und eine Reihe von nationalen Pokalen während seiner neun Jahre an der Anfield. Er wurde anschließend Leiter des globalen Fußballs bei Red Bull und überwacht die Abläufe bei RB Leipzig, RB Salzburg und New York Red Bulls, eine Rolle, die er bis Dezember 2029 unter Vertrag hält.
Er befindet sich derzeit bei der WM 2026 in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko als Experte für den deutschen Sender MagentaTV. Seine Rolle beim Turnier hat bereits eigene Schlagzeilen generiert. Während der Berichterstattung von Magenta über den Sieg Deutschlands in der Gruppenphase gegen Curacao scherzte Klopp live on air, dass es "glücklich" sei, dass Julian Nagelsmann immer noch die Mannschaft auswählte.
Die Bemerkung zog eine sofortige Reaktion nach sich, wobei Nagelsmann den Reportern sagte, er erwarte keine Entschuldigung und folge nicht jedem Kommentar über seinen Kader. Klopp wandte sich direkt an Nagelsmann und entschuldigte sich, indem er sagte, der Kommentar habe "absolut keine Relevanz" und sei ihm einfach herausgerutscht. Er fügte hinzu: "Ich werde am Dienstag 59 und ich bin immer noch ein Idiot."
Der DFB hat Klopp laut Bild mehrfach wegen der Deutschland-Rolle angesprochen, die im März berichtete, dass ein Wechsel zur Nationalmannschaft nach der WM 2026 in Red Bull-Kreisen als zunehmend wahrscheinlich angesehen wird.
