Der Wechsel bestätigt einen Abgang, der bei Bayer Leverkusen schon seit einiger Zeit erwartet wurde, da der Bundesliga-Club seine gesamte rechte Seite in diesem Transferfenster durch die Verpflichtungen von Guéla Doué und Arthurs Abgang nach Hamburg bereits umgestaltet hat.
Tape, ein 19-jähriger französischer U19-Nationalspieler, kommt nach Orriols, um physische Präsenz vor der Abwehrreihe hinzuzufügen.
Tape durchlief die Jugendabteilungen von FC 93 Bobigny, bevor er zu Paris Saint-Germain wechselte, wo er seine Entwicklung abschloss und im Januar 2025 sein Profidebüt im Coupe de France gab.
Er wechselte in diesem Sommer zu Leverkusen und gab sein Debüt in der Champions League mit dem deutschen Club, zudem kam er sechsmal in der Bundesliga zum Einsatz, obwohl es schwierig war, regelmäßige Einsätze in der ersten Mannschaft zu finden, angesichts der Stärke von Leverkusens Mittelfeldoptionen.
Der Wechsel nach Spanien bietet Tape einen klareren Weg zu konstanten Spielzeiten, während Levante unter Luís Castro, der das neu aufgestiegene Team bereits zu sechs aufeinanderfolgenden Heimsiegen im Ciutat de Valencia geführt hat, auf einem vielversprechenden Start in die LaLiga-Saison aufbauen möchte.
Levantes Bedarf auf dieser Position wurde durch den Abgang von Kevin Arriaga verstärkt, und Tapes Ankunft gibt Luis Castro eine jüngere, physisch imposante Alternative im zentralen Mittelfeld.
Der Wechsel ist Teil einer umfassenderen Sommerausmusterung auf Leverkusens rechter Seite, wobei Doué voraussichtlich in Kürze einen permanenten Wechsel von Strasbourg abschließen wird, Arthurs Leihe nach Hamburg so gut wie abgeschlossen ist und der Club auch späte Interessen von vier Vereinen an einem weiteren Verteidiger, Jeanuël Belocian, erhält.
Für einen Club, der in diesem Sommer stark in die Umgestaltung seiner Außenverteidigerpositionen investiert hat, spiegelt das Ausleihen von Tape, um anderswo Erfahrung zu sammeln, eine breitere Strategie wider, vielversprechende jüngere Spieler auszuleihen, anstatt sie als Randspieler in der Bundesliga stagnieren zu lassen.
