Der 23-Jährige, der entschlossen ist, zu Bayer unter dem Kreuz zu wechseln, hat den Vereinsvertretern mitgeteilt, dass er den Wechsel vollziehen möchte, was Bayer Leverkusen dazu zwingt, die Bedingungen mit Strasbourg zu klären, bevor der Deal abgeschlossen werden kann.
Kicker berichtet, dass Leverkusen bereit ist, etwa 30 Millionen Euro für den Verteidiger zu zahlen, nachdem sie die ursprüngliche Forderung des französischen Vereins von 50 Millionen Euro als nicht umsetzbar angesehen haben. Da Bayer weiterhin in Verhandlungen mit Strasbourg feststeckt, anstatt sich zurückzuziehen und Alternativen zu verfolgen, deutet der Bericht darauf hin, dass der geforderte Preis bereits erheblich gesenkt wurde, wobei eine Einigung in der Größenordnung von 35 Millionen Euro nun als realistisch angesehen wird.
Doué, der ältere Bruder des Stürmers von Paris Saint-Germain, Désiré Doué, war nach der Identifizierung durch Cheftrainer Carles Martínez, dass keine seiner bestehenden Optionen für den rechten Außenverteidiger - Arthur, Lucas Vázquez und Axel Tape - eine ideale langfristige Lösung darstellt, das klare Ziel von Leverkusen für die Position.
Der Nationalspieler der Elfenbeinküste, der in allen vier Spielen seines Landes bei der diesjährigen Weltmeisterschaft zum Einsatz kam, bestritt in der letzten Saison 34 Pflichtspiele für Strasbourg und trug zu neun Torbeteiligungen bei.
Berichten zufolge hat er die Meinungen ehemaliger Leverkusen-Spieler eingeholt, bevor er dem Wechsel zustimmte, und wird als moderner Außenverteidiger mit starken offensiven Instinkten und Spielintelligenz angesehen.
Die Finanzen von Leverkusen wurden durch den Verkauf von Exequiel Palacios an Ipswich Town am Donnerstag gestärkt, ein Transfer, dessen Erlös vollständig reinvestiert werden kann, da der Mittelfeldspieler nach sechs und einem halben Jahren in der BayArena vollständig von den Büchern des Vereins abgeschrieben worden war.
Dieser Geldsegen gibt Leverkusen zusätzlichen Spielraum, um die Lücke zu Strasbourg vor der Frist am Dienstag um 20 Uhr zu schließen, wobei ein rechter Außenverteidiger schon lange als eine der wenigen verbleibenden Lücken in einem ansonsten stabilen Kader identifiziert wurde.
Sportdirektor Simon Rolfes hat die Verfolgung zusammen mit Martínez vorangetrieben, während der Verein auch die Rückkehr des ehemaligen Flügelspielers Moussa Diaby von Al-Ittihad auf der gegenüberliegenden Seite in den letzten Tagen des Fensters anstrebt.
Beide Deals hängen davon ab, dass Leverkusen eine Einigung mit den Vereinen findet, die auf höheren Gebühren bestehen, als die Bundesliga-Seite bereit ist zu zahlen, aber mit nur noch wenigen Tagen bis zur Frist scheint der Druck auf Doué insbesondere zuzunehmen, nachdem er persönlich zugesichert hat, dass er möchte, dass der Wechsel zustande kommt.
