Der Präsident von Barcelona machte deutlich, dass die Geduld des Vereins mit Atlético Madrid bezüglich des Stürmers nicht unbegrenzt sein wird.
"Es gibt ein sehr wichtiges Angebot auf dem Tisch für Julián", sagte Laporta. "Atlético weiß bereits, dass wir ein wichtiges Angebot gemacht haben. Sehr wichtig. Wenn sie bereit sind, es anzunehmen, fantastisch.
"Was es nicht sein wird, ist unbefristet. Es wird einen Punkt geben, an dem wir entscheiden müssen, ob wir das Angebot auf dem Tisch behalten oder nicht, und das wird davon abhängen, wie diese zwei Wochen bis Ende Juli verlaufen. Wir haben dies mit institutionellem Respekt getan."
Berichten in der spanischen Presse zufolge liegt Barcelonas verbessertes Angebot bei etwa 130 Millionen Euro, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Eröffnungsgebot von 100 Millionen Euro, das der Verein im Mai bei Atlético eingereicht hatte, welches die Rojiblancos damals als unrealistisch abgelehnt hatten und darauf bestanden, dass ihr Star-Stürmer nicht zu verkaufen sei.
Álvarez wird stark mit einem Wechsel zum Camp Nou als langfristiger Ersatz für Robert Lewandowski in Verbindung gebracht, der diesen Sommer zu Chicago Fire gewechselt ist, wobei der argentinische Nationalspieler seit seinem Wechsel von Manchester City im Jahr 2024 zu einem der wichtigsten Spieler von Atlético geworden ist.
Laporta war vorsichtig, als er zu den Einzelheiten der Verhandlungen gedrängt wurde, und wählte seine Worte sorgfältig vor der spanischen Presse.
"Ich möchte nicht darüber sprechen. Der Spieler hat gesprochen und die Angelegenheit ist aktuell. Wir werden sehen, was Atlético sagt. Es ist sehr klar, dass der Spieler einen Tapetenwechsel möchte, und wir sind in der Lage, ihn willkommen zu heißen und, was mehr ist, ein sehr gutes Angebot zu machen. Das Angebot ist sehr gut. Da ist es. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt", sagte er.
Der Präsident von Barcelona gab auch ein Update zu den umfassenderen Transfergeschäften des Vereins.
"Deco arbeitet sehr gut. Diese Woche haben wir Adeyemi verpflichtet. Er arbeitet sehr effizient und mit Diskretion. Wir werden sehen, wie sich die Dinge mit Julián entwickeln -- wenn es nicht sicher ist, gibt es Alternativen", fügte Laporta hinzu.
Álvarez selbst schürte die Spekulationen während der Weltmeisterschaft, als er Reportern nach Argentiniens Sieg in der Gruppenphase gegen Österreich sagte, dass ein Transfer allen Parteien zugutekommen würde und dass er seinen Traum verwirklichen wolle, zu Barcelona zu wechseln.
Atlético Madrid hat seinerseits öffentlich darauf bestanden, dass der Stürmer nicht zu verkaufen ist, obwohl Laportas jüngste Kommentare darauf hindeuten, dass Barcelona glaubt, dass der Deal näher an einem Abschluss ist, während das Transferfenster in die entscheidenden letzten Wochen eintritt.
