Die Bianconeri haben Luciano Spalletti bereits einen Vertrag bis 2028 gegeben, und die Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, den Kader für die kommenden Saisons zu gestalten.
An oberster Stelle dieser Liste steht die Zukunft von Loïs Openda, dessen permanente Verpflichtung nun kurz vor dem Abschluss steht, trotz einer schwierigen Saison vor dem Tor.
Juventus zahlte zunächst 3,3 Millionen Euro, um den belgischen Stürmer von RB Leipzig auszuleihen, aber die Vereinbarung beinhaltete eine obligatorische Kaufklausel.
Diese Klausel wird nun aktiviert, wobei Juventus weitere 40,6 Millionen Euro sowie 1,7 Millionen Euro an Zusatzzahlungen zahlen wird, was das Gesamtpaket auf 45,6 Millionen Euro bringt.
Es ist eine erhebliche Ausgabe für einen Spieler, der Schwierigkeiten hatte, Eindruck zu hinterlassen, und in dieser Saison nur einmal in 23 Serie A-Einsätzen getroffen hat.
Trotz dieser Zahlen scheint der Verein sich dem langfristigen Projekt verpflichtet zu fühlen, was darauf hindeutet, dass sie weiterhin glauben, Openda könne in einem stabilen Umfeld mehr leisten.
Im Gegensatz dazu malt die Situation von Jérémie Boga ein viel positiveres Bild, da der Flügelspieler seit seiner Ankunft auf Leihbasis von Nice beeindruckt.
Der Franzose hat sich schnell an das Leben in Turin angepasst und hat in nur neun Ligaspielen vier Tore und eine Vorlage beigetragen.
Seine Leistungen haben die Juventus-Hierarchie überzeugt, wobei Direktor Giorgio Chiellini bestätigte, dass der Spieler voraussichtlich über die laufende Saison hinaus im Verein bleiben wird.
Ein langfristiger Vertrag bis 2030 soll Berichten zufolge bereits mit Boga vereinbart worden sein, was das Vertrauen des Vereins in seine Fähigkeit signalisiert, eine Schlüsselrolle in der Zukunft zu spielen.
Juventus bereitet sich nun darauf vor, den Transfer für eine Gebühr von knapp 5 Millionen Euro abzuschließen, eine Summe, die angesichts seines sofortigen Einflusses ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt.
Mit einem Deal, der von langfristigem Vertrauen und dem anderen von sofortiger Rendite getrieben wird, trifft Juventus klare Entscheidungen, während sie versuchen, einen Kader aufzubauen, der wieder auf höchstem Niveau konkurrieren kann.