Tuttosport berichtete, dass Koulierakis, 21, als konkrete Priorität aufgetaucht ist. Der Innenverteidiger von VfL Wolfsburg war ein langjähriges Ziel des ehemaligen Sportdirektors von Inter Mailand, Piero Ausilio, und wird erwartet, dass er den Bundesliga-Club in diesem Sommer verlässt. Mit einem Wert von etwa 25 Millionen Euro bietet der griechische Nationalspieler linksfüßige Ruhe und die Fähigkeit, von hinten herauszuspielen - das Profil, das Juventus als ihre primäre Notwendigkeit identifiziert hat.
Tati, 18, ist eine ehrgeizigere Verfolgung. Der Innenverteidiger von Nantes, der sowohl französische als auch senegalesische Berechtigung hat, hat Interesse von Barcelona, AC Mailand und Paris Saint-Germain neben Juventus geweckt. Nantes schätzt ihn auf 50 Millionen Euro, nachdem sie ein mündliches Angebot von 30 Millionen Euro von Chelsea im Januar abgelehnt haben. Er hat einen Vertrag bis Juni 2028.
Coulibaly ist das wettbewerbsfähigste Ziel der drei. Der 18-jährige Verteidiger von Werder Bremen hat in dieser Saison in der Bundesliga durchgebrochen, und sein Verein verlangt eine Rekordsumme von etwa 42-50 Millionen Euro. Newcastle United, Manchester United, Chelsea, Napoli und PSG verfolgen ihn alle, was Juventus als einen von mehreren Clubs zurücklässt, die darauf warten, herauszufinden, wohin der Spieler selbst gehen möchte.
Der Cheftrainer von Werder Bremen, Daniel Thioune, hat sich in der Öffentlichkeit zurückhaltend zur Situation geäußert.
"Was das Beste für den Club und den Spieler ist, möchte ich nicht beurteilen. Fakt ist, dass er über hohe Qualität verfügt und noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist."
Die drei jüngeren Namen stehen neben dem Verteidiger von Real Madrid, David Alaba, der in diesem Sommer ohne Vertrag ist, und dem Innenverteidiger von Manchester City, Nathan Aké, auf Juve's umfassender Liste von Optionen.
Sowohl Tati als auch Coulibaly sind Teenager - ein Zeichen dafür, dass Juventus nicht nur eine sofortige defensive Lösung verfolgt, sondern einen Generationenwechsel in der Abwehrlinie anstrebt. Ob das Budget mit dieser Ambition übereinstimmt, ist die Frage, die Comolli beantworten muss, bevor das Transferfenster öffnet.
