Sky Sport Deutschland Journalist Florian Plettenberg bestätigte am 28. April, dass beide italienischen Klubs die Situation von Jackson verfolgen, wobei Juventus speziell für eine Leihvereinbarung offen ist. Bayerns Sportdirektor Max Eberl bestätigte die Position des Klubs direkt.
"Wir haben Spieler wie Nicolas Jackson, bei denen wir die Option nicht ziehen müssen, weil er nicht genug Spiele macht. Und es sieht so aus, als würden wir die Option nicht ziehen."
Jackson, 24, kam letzten Sommer zu Bayern, nachdem Chelsea Liam Delap und João Pedro verpflichtet hatte, was seine Startchancen an der Stamford Bridge effektiv beendete. Die Leihgebühr betrug für Chelsea 13,5 Millionen Pfund -- nicht rückerstattbar. Die Kaufoption von Bayern wurde auf 56,2 Millionen Pfund festgelegt, abhängig davon, dass Jackson 40 Einsätze von 45 Minuten oder mehr absolviert. Er kam in allen Wettbewerben auf 30 Einsätze, erzielte 10 Tore und bereitete drei Treffer vor, blieb jedoch weit unter der Schwelle.
Chelsea hat einen Preis von rund 60 Millionen Pfund für Jackson für einen festen Vertrag festgelegt -- eine Summe, die weder Juventus noch AC Milan für einen Spieler mit seiner inkonsistenten Bilanz aufbringen können. Eine Leihe, möglicherweise mit einer Kaufoption zu einem reduzierten Preis, ist der realistischere Weg für beide Serie-A-Klubs.
Jacksons Agent Diomansy Kamara sprach in sozialen Medien mit charakteristischer Zurückhaltung über die Situation seines Klienten.
"Die Zukunft -- wer kann sie vorhersagen? Vertraue dem Prozess, alles ist möglich."
Bild berichtete auch, dass Fenerbahçe und der saudische Klub Al-Ahli potenzielle Leihziele sind. Chelsea ist offen für einen weiteren Leihabgang, wobei ein neuer permanenter Cheftrainer wahrscheinlich bestimmen wird, ob Jackson überhaupt eine Zukunft in West-London hat.