Kicker berichtete, dass Quellen innerhalb von Bayern und aus dem Umfeld des Spielers bestätigen, dass Asp Jensen nicht in die Pläne von Vincent Kompany für die erste Mannschaft integriert wird. Sein Vertrag läuft bis Juni 2028, und Bayern muss entscheiden, ob eine Rückkaufklausel in einen Verkauf aufgenommen wird -- eine Frage, die noch nicht geklärt ist.
Asp Jensen kam 2022 für 1,2 Millionen Euro von dem dänischen Klub FC Midtjylland zu Bayern als einer der vielversprechendsten Nachwuchsakquisitionen des Vereins aus Skandinavien. Sein einziges Bundesliga-Spiel absolvierte er im Mai 2024 als Ersatzspieler in einem 2:0-Sieg über Wolfsburg.
Seitdem hat er Fortschritte im Leihfußball gemacht -- zunächst innerhalb von Bayerns eigener Struktur und dann, seit dem letzten Sommer, bei den Grasshoppers.
In dieser Saison hat er in der Schweizer Super League 32 Pflichtspiele absolviert, dabei acht Tore erzielt und fünf Vorlagen gegeben, was ihn zum zweithöchsten Torschützen des Zürcher Klubs macht. Er bereitete ein Tor im jüngsten Derby gegen den FC Zürich vor. Seine Leistungen haben seine Qualität auf diesem Niveau bestätigt, waren jedoch nicht ausreichend, um ihn in die Planungen von Bayern aufzunehmen.
Die Zusammenarbeit zwischen Grasshoppers und Bayern wird durch das Eigentum von LAFC an dem Schweizer Klub erleichtert -- eine Vereinbarung, die auch dazu geführt hat, dass Nestory Irankunda und Lovro Zvonarek durch Zürich gewechselt sind. Ob die Grasshoppers eine Kaufoption auf Asp Jensen ziehen oder ob ein anderer Klub zuerst zuschlägt, wird in den kommenden Wochen entschieden.
Sein Marktwert liegt bei etwa 2 Millionen Euro -- eine bescheidene Summe für einen Spieler mit Bundesliga-Hintergrund und vielversprechenden Zahlen in der Schweizer Super League. Mit 20 Jahren ist das Potenzial noch nicht bekannt. Die Frage ist, ob ein neuer Klub genug im zugrunde liegenden Profil sieht, um darauf zu setzen.
