Journalist José Álvarez sagte in El Chiringuito, dass er am Donnerstagmorgen eine "sehr klare" Nachricht aus dem Lager des argentinischen Nationalspielers erhalten habe, die besagte, dass der Stürmer "nicht mehr dort spielen möchte" und dass sein Umfeld glaubt, seine Situation im Metropolitano "wird zwischen jetzt und Jahreswechsel unhaltbar werden".
Laut diesem Bericht könnte der Druck Atlético schließlich in eine Position zwingen, in der sie Barcelona selbst anrufen und fragen, ob der katalanische Klub ihn noch will.
José Álvarez sagte, dass die wöchentlichen Pfiffe, die Julián Álvarez von Teilen der Atlético-Anhänger erhalten hat, zusammen mit der emotionalen Belastung der Situation, den Spieler dazu bringen könnten, nicht mehr im Verein bleiben zu wollen.
Das, so schlug er vor, könnte Atlético Madrid dazu bringen, einen Verkauf zu genehmigen, um ihre eigenen Rekrutierungspläne im Winterfenster zu finanzieren. Der Journalist erwähnte auch das Auftauchen von sogenannten "neuen Figuren" mit Verbindungen zu beiden Klubs, die eine Rolle bei der Entwicklung eines möglichen Deals spielen könnten, und behauptete, dass sowohl Barcelona als auch Atlético sich des diskutierten Szenarios bewusst sind.
Zentral für den Bericht ist die finanzielle Lage von Barcelona: José Álvarez sagte, der Klub habe etwa 60 Millionen Euro an Financial Fair Play-Marge zur Verfügung, was seiner Meinung nach ausreichen würde, um einen Wechsel im Januar zu vollziehen, sollte sich die Gelegenheit ergeben.
Barcelona machte im frühen Sommer ein erstes Angebot für Álvarez in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro, das Atlético ablehnte, wobei der Vereinspräsident Miguel Ángel Gil anschließend den Reportern mitteilte, dass die Spekulationen über die Zukunft des Stürmers vorbei seien und dass Atlético ihre Transferstrategie nicht von anderen Klubs oder den Medien diktieren lassen würde.
Álvarez selbst hat die laufenden Spekulationen in jüngsten öffentlichen Äußerungen heruntergespielt und gesagt, dass die Leute "immer reden" werden, unabhängig davon, wie er reagiert, und betont, dass die Gerüchte ihn nicht beeinflussen.
Der 25-Jährige hat seit dem Schließen des Fensters weiterhin regelmäßig für die Mannschaft von Diego Simeone gespielt, indem er in Atléticos Champions-League-Sieg über Eintracht Frankfurt in dieser Woche Tore erzielte und vorbereitete, und die offizielle Position des Klubs bleibt, dass jede Andeutung eines Abgangs -- im Januar oder anderswo -- nicht etwas ist, das sie in Betracht ziehen.
