Wie berichtet von Sky Sport, interessiert sich Inter Mailand auch für Cristian Romero, den argentinischen Innenverteidiger von Tottenham, obwohl der Preis, den die Spurs verlangen, extrem hoch bleibt. Der Londoner Klub fordert mehr als 50 Millionen Euro für den Verteidiger, der derzeit 6,5 Millionen Euro im Verein verdient.
Romero, 28, ist Kapitän von Tottenham und war Teil des Weltmeister-Teams Argentiniens 2022, was ihn zu einem der gefragtesten Innenverteidiger in der Premier League macht.
Auch bei Spence erweisen sich die finanziellen Anforderungen als höher, als Inter anbieten möchte. Die Nerazzurri schätzen die Ablöse für den linksfüßigen Außenverteidiger auf zwischen 25 Millionen und 30 Millionen Euro, aber aus England wird berichtet, dass Tottenham eine höhere Summe anstrebt. Trotz dessen bleibt der Mailänder Klub auf der Spur des Spielers und wird versuchen, einen Wechsel zu verhandeln.
In den letzten Wochen ist Chelsea's Trevoh Chalobah ebenfalls stark als Option für die Abwehr von Inter aufgetaucht, aber die Gespräche mit dem Londoner Klub sind bisher nicht in Gang gekommen und wurden derzeit von den Nerazzurri auf Eis gelegt.
Der Spieler, der bereits seine Bereitschaft signalisiert hatte, nach Mailand zu wechseln, kommt von einer anspruchsvollen Saison, in der er fast 4.000 Minuten in allen Wettbewerben gespielt hat, und steht bis 2028 unter Vertrag bei Chelsea. Dieser langfristige Vertrag ist einer der Gründe, warum die Blues von ihrem Mindestpreis von 35 Millionen Euro nicht abrücken.
Mit drei verschiedenen Abwehrzielen in der Verlosung und jedem mit einem erheblichen Preisschild sieht sich Inter in den kommenden Wochen einer geschäftigen Verhandlungsphase gegenüber, da sie eine Abwehrreihe verstärken möchten, die sowohl zentral als auch auf der rechten Seite vor der neuen Saison verstärkt werden muss.
Die Fähigkeit des Klubs, in den kommenden Wochen Randspieler abzugeben, könnte entscheidend dafür sein, welche der drei Ziele sie letztendlich erreichen können, falls überhaupt.
Die Transferabteilung von Inter muss Ambitionen mit finanzieller Disziplin in Einklang bringen, während sie abwägen, welcher der drei Deals in diesem Sommer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
