Da sowohl die Deals von Marco Palestra als auch Anan Khalaili gescheitert sind, muss Inter von vorne anfangen, um einen Rechtsverteidiger zu finden, während sie gleichzeitig eine langwierige Verfolgung des Liverpool-Mittelfeldspielers Curtis Jones fortsetzen.
Djed Spence gilt als der Favorit unter den Optionen für die Außenverteidiger, obwohl die Kosten ein Hindernis darstellen. Laut Sky ist der 25-Jährige, der zuvor in Italien bei Genoa gespielt hat, derzeit bei Tottenham und bis 2029 unter Vertrag, was einen möglichen Deal teuer machen könnte.
Sollte ein Wechsel für Spence nicht zustande kommen, hat Inter Alternativen in der Hinterhand, darunter Givairo Read von Feyenoord und Vanderson von Monaco. Ein weiterer Name, der im italienischen Fußball bekannt ist, ist Nahuel Molina von Atletico Madrid, der ebenfalls in Betracht gezogen wird, während Guela Doue von Strasbourg und Julian Ryerson von Borussia Dortmund ebenfalls nicht ausgeschlossen werden können.
Im Mittelfeld hat Inter Mailand ihr Interesse an Jones nie aufgegeben, einem Spieler, den sie auch letzten Winter ins Visier genommen haben und diesen Sommer weiterhin an ihm interessiert sind.
Laut Sky, bleibt der Kontakt zwischen den beiden Parteien bestehen. Inter legte in den letzten Wochen ein Angebot von rund 20 Millionen Euro vor und stützte sich dabei darauf, dass der Vertrag des Liverpool-Mittelfeldspielers nächstes Jahr ausläuft, aber der englische Klub soll auf 40 Millionen Euro bestehen. Die Hierarchie von Inter hofft, einen Kompromiss irgendwo zwischen 25 Millionen und 30 Millionen Euro zu finden.
Sportdirektor Piero Ausilio sprach am 29. Juni über die Situation und machte deutlich, dass die Kluft in den Bewertungen das Hauptproblem bleibt.
"Ich habe unser Interesse an diesem Spieler nie geleugnet, wir haben es auch im Januar versucht. Ich muss jedoch ehrlich sein: Wir mögen ihn, er ist ein Spieler, der sicherlich etwas Extra in unser bereits sehr starkes Mittelfeld bringen könnte, aber im Moment gibt es eine erhebliche Kluft zwischen unserer Bewertung und der von Liverpool.
"Da er ein Liverpool-Spieler ist, haben sie jedes Recht, zu verlangen, was sie wollen, aber wir haben auch jedes Recht zu sagen, ob es uns passt oder nicht, also würde ich im Moment sagen, dass es ein sehr schwieriger Deal ist," sagte Ausilio.
Beide Situationen unterstreichen die größere Herausforderung, vor der Inter in diesem Sommer steht, nachdem sie bereits zwei Rechtsverteidiger-Ziele in schneller Folge verloren haben und nun daran arbeiten, die Kluft mit Liverpool über Jones zu schließen, bevor sie sich vollständig den Alternativen zuwenden.
Mit nur noch etwas mehr als einem Monat bis zum Ende des Transferfensters steht Ausilio und dem Rekrutierungsteam des Vereins eine arbeitsreiche Phase bevor, in der sie versuchen, beide Positionen zu klären, ohne in Deals gedrängt zu werden, die sie als finanziell irrational erachten.
