Sport Bild berichtet, dass Hamburgs Anspruch aus Coulibalys sechsjähriger Zeit in ihrem Jugendprogramm stammt, bevor er 2024 ablösefrei zu Werder wechselte, wobei zu diesem Zeitpunkt eine nominale Entschädigungszahlung von 70.000 € an die Hanseaten geleistet wurde. Nach den Regeln der UEFA für Ausbildungsentschädigungen fließt ein Prozentsatz der zukünftigen Transfergebühren an die Vereine zurück, die an der Entwicklung eines Spielers im Alter von 12 bis 23 Jahren beteiligt waren, was dem HSV einen bedeutenden Anteil an dem sich abzeichnenden Landmarken-Deal sichert.
Coulibaly hat sich in dieser Saison als einer der herausragenden jungen Verteidiger in der Bundesliga etabliert und hat 22 Ligaspiele für Werder absolviert, nachdem er in die Startelf unter Cheftrainer Daniel Thioune gerückt ist.
Seine Mischung aus Luftüberlegenheit, Ballführung von hinten und Gelassenheit unter Druck hat Vergleiche zu einer Generation von erstklassigen modernen Innenverteidigern gezogen, die in der Lage sind, aus der Abwehr heraus zu drängen, wie es von den besten europäischen Klubs gefordert wird.
Werders Preisvorstellung liegt bei 40-50 Millionen € -- eine Summe, die den Transferrekord des Vereins sprengen würde -- und der Verein wies ein Angebot über 20 Millionen € während des Januar-Fensters zurück.
Zu den Vereinen, die Coulibaly beobachten, gehören Borussia Dortmund, Paris Saint-Germain, Newcastle United, Manchester United, Chelsea, Real Madrid und Napoli. PSG soll das bevorzugte Ziel des Spielers sein, obwohl die bestehende defensive Tiefe dort sofortigen Fußball in der ersten Mannschaft unsicher macht.
Coulibalys Vertrag mit Werder läuft bis 2029, was dem Bundesliga-Verein volle Verhandlungsmacht gibt. Er ist berechtigt, sowohl Deutschland als auch die Elfenbeinküste auf seniorer Ebene zu vertreten. Sein Abgang scheint unvermeidlich -- die einzige verbleibende Frage ist, welcher Verein Werders Bewertung erfüllt.