Corriere dello Sport berichten, dass Gasperini eine "echte Besessenheit" hat, den 24-jährigen Engländer zu verpflichten, und so weit gegangen ist, direkt mit dem Spieler zu sprechen, um ihn für das AS Roma-Projekt zu gewinnen.
Das anfängliche Angebot von Roma wird voraussichtlich in der Region von 40 Millionen Euro einschließlich Boni liegen -- eine Summe, die die eigene Hierarchie des Vereins als unzureichend anerkennt.
Olympique Marseille hält fest zwischen 50 Millionen und 55 Millionen Euro. Die Lücke wird weiter kompliziert durch eine 40-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung, die Manchester United aus dem ursprünglichen Transfer behält, was bedeutet, dass jede Gebühr, die an Marseille gezahlt wird, effektiv abgezogen wird, bevor der französische Klub den vollen Nutzen sieht.
Greenwood erzielte 26 Tore und leistete 11 Vorlagen in 45 Einsätzen für Marseille in dieser Saison -- eine der produktivsten Kampagnen eines Stürmers in Ligue 1 in diesem Jahr. Die Zahlen haben ihm die Berücksichtigung als Ligue 1 Spieler der Saison eingebracht und seinen Marktwert seit seiner Ankunft in Frankreich für 26 Millionen Euro im Jahr 2024 transformiert.
Romas Interesse ist nicht neu. Die Kontakte zwischen Greenwoods Vertretern und den Giallorossi haben stetig angehalten, mit Corriere dello Sport berichtend, dass der Vater des Spielers ebenfalls in direkter Kommunikation mit dem italienischen Klub steht. Greenwood soll dem Wechsel gegenüber offen sein.
Die Komplikation ist die Gebühr. Romas erstes Angebot wird voraussichtlich etwa 10 Millionen Euro unter Marseilles Mindestbetrag liegen, und Gasperinis neuer Sportdirektor Tony D'Amico -- der diese Woche sein Amt antreten wird -- muss die Lücke schnell verhandeln.
Marseille sieht sich finanziellen Druck von Frankreichs Fußball-Finanzaufsicht, der DNCG, ausgesetzt und muss bis Ende Juni Mittel beschaffen. Diese Dringlichkeit wirkt in beide Richtungen.
Greenwoods persönliche Bedingungen sind unstrittig. Corriere dello Sport berichten, dass er ein Gehalt von nicht weniger als 4 Millionen Euro pro Jahr plus Boni anstrebt -- ein Paket, das über einen Fünfjahresvertrag fast 100 Millionen Euro brutto für Roma erreichen würde.
Der Deal hat Form. Er hat Schwung. Was ihm noch fehlt, ist eine Zahl, die beide Vereine akzeptieren können.
