Farke wendet sich erneut seinem ehemaligen Verein Borussia Mönchengladbach zu, während der Leeds United-Trainer Elvedi ins Visier nimmt.
Laut Bild, hofft Farke, dass ein dritter Versuch, Gladbach zu durchbrechen, endlich erfolgreich sein wird, wobei der 29-jährige Schweizer Nationalspieler sein neuestes Ziel ist.
Farke hat wiederholt zur Bundesliga gegriffen, um seinen Leeds-Kader zu verstärken, wobei die aktuelle Gruppe bereits Anton Stach von Hoffenheim, den ehemaligen Werder Bremen-Spieler Ilja Gruev und Wolfsburgs Lukas Nmecha umfasst.
Er hat sich auch zur Gewohnheit gemacht, gezielt Spieler aus seiner alten Gladbach-Mannschaft zu verpflichten, nachdem er zuvor Julian Weigl und Lukas Ullrich ohne Erfolg ins Visier genommen hatte. Elvedi steht nun als neuester Name auf dieser Liste.
Elvedi hat schon lange den Wunsch geäußert, in der Premier League zu spielen, und soll seine herausragende Rolle bei der Weltmeisterschaft als Plattform nutzen, um einen Wechsel zu erzwingen.
Bild berichtet, dass Leeds bereit ist, 8,5 Millionen Euro für den Verteidiger zu zahlen, aber diese Summe wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um Gladbach zu überzeugen, ihn zu verkaufen. Der Kampf um Elvedis Unterschrift scheint gerade erst zu beginnen, wobei Leeds mit Widerstand rechnen muss, bevor ein Deal abgeschlossen werden kann.
Farkes Vertrautheit mit dem Gladbach-Kader, die er während seiner eigenen Zeit als Trainer des Vereins aufgebaut hat, hat eindeutig seine Rekrutierungsstrategie bei Leeds geprägt, wobei der Trainer immer wieder zu Spielern und Profilen zurückkehrt, die er aus seiner Zeit im deutschen Fußball gut kennt. Ob dieses institutionelle Wissen ausreicht, um endlich ein Ziel nach zwei vorherigen erfolglosen Versuchen zu landen, bleibt abzuwarten.
Elvedis Stellung bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer hat nur zu seinem Druck in jeder Verhandlung beigetragen, wobei der Innenverteidiger das Turnier nutzt, um die Qualitäten zu demonstrieren, die ihn zu einem langjährigen Ziel für Farke gemacht haben, selbst wenn Gladbach wenig frühe Neigung zeigt, eine Gebühr zu akzeptieren, die weit unter dem liegt, was sie für seinen wahren Wert halten.
