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Exklusiv: David Hodgson stellt ausländische Trainer im internationalen Fußball inmitten der Tuchel-Debatte in Frage

·Interview von Xhulio Zeneli
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Exklusiv: David Hodgson stellt ausländische Trainer im internationalen Fußball inmitten der Tuchel-Debatte in Frage

theFA/X.com

Der ehemalige Liverpool-Flügelspieler David Hodgson hat den wachsenden Trend hinterfragt, dass ausländische Trainer Nationalmannschaften leiten, und betont, dass er "kein Fan" dieses Ansatzes sei.

Sprechen mit Fußball Presse, sprach Hodgson über den Einfluss von Thomas Tuchel -- der die englische Nationalmannschaft übernommen hat.

"Ich finde es sehr, sehr seltsam, dass eine ausländische Person ein anderes Land trainieren kann", sagte Hodgson.

"Ich bin kein Fan davon."

Tuchel, ein Champions-League-gekrönter Trainer mit nachgewiesener Erfolgsbilanz auf höchster Klubebene, repräsentiert einen modernen Trend im internationalen Fußball -- bei dem Verbände zunehmend über nationale Grenzen hinaus nach Erfolg suchen.

Aber Hodgson glaubt, dass der internationale Fußball an die nationale Identität gebunden bleiben sollte.

"Er ist nicht Engländer", sagte er. "Ich bete, dass er großartige Arbeit leistet, aber ich bin kein Fan davon, dass ein ausländischer Trainer ein Nationalteam leitet."

Hodgsons Ansicht spiegelt eine langanhaltende Debatte im englischen Fußball wider -- das Gleichgewicht zwischen dem Wunsch nach Erfolg und der Bedeutung der nationalen Vertretung.

Trotz seiner Bedenken machte Hodgson deutlich, dass letztendlich die Ergebnisse die Meinung prägen würden.

"Wenn er England zum Erfolg bei der EM oder der Weltmeisterschaft führen kann, dann werden wir ihn ehren", sagte er.

Englands jüngste knappe Niederlagen in großen Turnieren haben den Druck erhöht, endlich Silberware zu gewinnen, unabhängig davon, wer verantwortlich ist.

Aber für Hodgson bleibt das ideale Szenario unverändert.

"Würde ich es lieben, wenn ein englischer Trainer England zum Erfolg führt? Absolut", sagte er.

Während die Debatte weitergeht, ist eines klar: Die Erwartungen sind so hoch wie eh und je.

Und ob von einem inländischen Trainer oder einem ausländischen geleitet, Englands nächster Schritt muss es sein, auf der größten Bühne zu liefern.