In einem Gespräch im Under The Cosh Podcast hielt Davis eine vollständige Verurteilung zurück, ließ jedoch nicht an der Substanz seiner Kritik missen.
"Ich erkenne ihn nicht einmal. Ich weiß nicht, wer dieser Typ ist. Er spricht, als hätte er ein Wörterbuch mit langen Wörtern geschluckt."
Davis war vorsichtig, die strukturellen Barrieren anzuerkennen, mit denen Rosenior konfrontiert ist.
"Viel Glück für ihn, viele Leute könnten ihn kritisieren, aber er hat die harte Arbeit im Coaching geleistet. Es wird auch für ihn als schwarzen Trainer schwierig sein -- es ist schwer, eine Chance zu bekommen. Selbst Ashley Cole musste nach Italien gehen, um einen Job zu bekommen, also respektiere ich, dass Rosenior die harte Arbeit geleistet hat."
Er fügte dann hinzu: "Aber einige der Worte und einige der Dinge, die er von sich gibt -- das ist ein bisschen b*. Ich denke, die Leute verkomplizieren den Fußball heutzutage nur, um einen Job zu bekommen. Fußball ist keine Raketenwissenschaft."
Davis ist nicht der erste ehemalige Teamkollege von Rosenior, der diesen Punkt anspricht. Der ehemalige Hull City-Mittelfeldspieler Kevin Kilbane verwendete ähnliche Worte und beschrieb Rosenior als unrecognizable und nannte seine Medienbeiträge Geschwafel und Unsinn.
Rosenior, 41, ist seit seinem Amtsantritt bei Chelsea im Januar zu einem Gesprächsthema in den sozialen Medien geworden, wobei Clips seiner Interviews nach dem Spiel weit verbreitet sind.
Seine Position steht unter Beobachtung nach fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen in der Premier League, wobei das FA-Cup-Halbfinale am Sonntag gegen Leeds in Wembley nun einen kritischen Moment für seine Amtszeit darstellt.