Der baskische Trainer bekräftigte stattdessen sein Engagement für das Projekt, das er bei Aston Villa aufgebaut hat.
Emery, 54, sprach bei der Gala der Golden Bench Awards, als er nach seiner Zukunft und der Möglichkeit eines Wechsels zurück nach La Liga -- speziell zu Real Madrid -- gefragt wurde. Seine Antwort ließ keinen Raum für Interpretationen.
"Ich denke nur an die Orte, an denen man mich braucht, und bei Aston Villa braucht man mich.
"Das erste, was man tun muss, ist, dankbar zu sein, wo man gewollt ist und vor allem alles zu tun, damit man auch dort gewollt ist, wo man ist."
Als er direkter auf Madrid angesprochen wurde, war seine Antwort ein Wort.
"Null."
Der Kommentar kommt nach monatelangen hartnäckigen Spekulationen. Real Madrids interimistischer Cheftrainer Álvaro Arbeloa -- der im Januar nach der Entlassung von Xabi Alonso das Amt übernommen hat -- wird unabhängig davon ersetzt, ob Florentino Pérez oder Enrique Riquelme die Präsidentschaftswahlen am Sonntag gewinnen. Emery war zuvor von dem spanischen Journalisten Ramón Álvarez de Mon als hochrangig auf der Liste der intern diskutierten Kandidaten identifiziert worden.
Aston Villa gewann in dieser Saison die Europa League, ihren zweiten großen europäischen Titel, und belegte den vierten Platz in der Premier League. Emery hat einen Vertrag bei Villa Park bis 2029 und sammelte seinen fünften Europa-League-Titel als Trainer -- ein Rekord.
Mit Jose Mourinho, der als Cheftrainer von Florentino Pérez bestätigt wurde, und Riquelme, der noch keinen Trainer benannt hat, wird das Ergebnis der Abstimmung am Sonntag die Dinge klären. Emerys Position steht jedoch nicht zur Diskussion.
