Das saudische Medium hatte behauptet, dass Eberl in Gesprächen sei, um die sportliche Leitung von Al-Ittihad zu übernehmen, wobei die Diskussionen nur aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung des Vereins ins Stocken geraten seien.
Eberl wollte davon nichts wissen.
"Ich habe überlegt, mit einem Witz zu antworten, aber ich bin mir nicht sicher, ob das jeder verstehen würde. Ich war einmal mit der deutschen U18-Nationalmannschaft in Saudi-Arabien -- das war meine Erfahrung mit Saudi-Arabien. Alles andere ist Unsinn. Darüber wird viel geschrieben. Aber nein."
Transferjournalist Florian Plettenberg von Sky Deutschland bestätigte anschließend, dass Eberl keine Gespräche oder Verhandlungen mit Al-Ittihad hatte und dass sein Ziel darin besteht, seinen Vertrag bei Bayern München über 2027 hinaus zu verlängern.
Der Hintergrund des Gerüchts ist nicht ganz ohne Grundlage. Eberls Position bei Bayern steht in den letzten Monaten unter internem Druck. Mitglieder des Aufsichtsrats haben Berichten zufolge sein Verhalten bei Vertragsverhandlungen in Frage gestellt, wobei Kritik aus dem Verein darauf hindeutet, dass er zu nachgiebig gegenüber Agenten und Spielern gewesen sei. Besonders seine Verlängerungen für Joshua Kimmich, Alphonso Davies und Dayot Upamecano haben Kommentare hervorgerufen, wobei die Vereinsführung der Auffassung ist, dass die Gehälter höher als nötig angesetzt wurden.
Der Aufsichtsrat von Bayern, zu dem auch Vereinspräsident Herbert Hainer und Ehrenpräsident Uli Hoeneß gehören, wird voraussichtlich das gesamte Führungsteam bei einem Treffen Ende Mai überprüfen. Vertragsverlängerungen für CEO Jan-Christian Dreesen und Sportdirektor Christoph Freund stehen kurz vor der Formalisierung, während Eberls Situation als stärker von einem erfolgreichen Sommertransferfenster abhängig beschrieben wird.
Wenn Eberl einen produktiven Markt überwacht -- beginnend mit einem geklärten Ergebnis für den Goretzka-Ersatz -- wird erwartet, dass eine Verlängerung seines aktuellen Vertrags folgt.