Arlind Sadiku, ein Fußballkommentator des kosovarischen Medienunternehmens Artmotion, der die Weltmeisterschaft vor Ort verfolgt, berichtete am Freitag, dass Asllani zu Borussia Dortmund wechseln wird und dass der Transfer bereits abgeschlossen ist.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat schnell reagiert und die Behauptung bestritten, dass keine Vereinbarung vorliegt und ein Wechsel nach Dortmund nicht unmittelbar bevorsteht.
Kicker hatte zuvor berichtet, dass der 23-Jährige diesen Sommer TSG Hoffenheim sehr wahrscheinlich verlassen wird, da der Klub Transfererlöse generieren muss, nachdem er rund 35 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat. Neben Bazoumana Touré und Muhammed Damar wird Asllani von dem Magazin als nahezu sicherer Abgang identifiziert.
Der kosovarische Nationalspieler erzielte in der letzten Saison 11 Tore und 10 Vorlagen in 35 Pflichtspielen, während Hoffenheim mit einem fünften Platz Europa-League-Fußball sicherte.
Sein Vertrag läuft bis 2029 und enthält eine Ausstiegsklausel, die auf 30 Millionen Euro festgelegt ist für Klubs, die in den letzten drei Jahren an der Champions League teilgenommen haben -- eine Bedingung, die Dortmund erfüllt. Berichten zufolge liegt das aktuelle Transferbudget von BVB bei rund 25 Millionen Euro, was die vollständige Klausel zu einem finanziellen Hindernis macht, es sei denn, es fließen Einnahmen aus Spielertransfers.
Dortmunds Sportdirektor Ole Book kennt Asllani gut, da er ihn zuvor für SV Elversberg verpflichtet hat, wo der Stürmer auf Leihbasis 18 Tore erzielte. Die persönliche Verbindung wird als erheblicher Vorteil für BVB bei jeglicher Verfolgung angesehen.
Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Asllani Gespräche mit den Vertretern von Dortmund geführt hat und dem Wechsel sehr offen gegenübersteht. Der Klub hat betont, dass konkrete Maßnahmen erst folgen werden, wenn Abgänge aus dem Kader bestätigt sind.
Sollte Asllani im Signal Iduna Park ankommen, würde dies wahrscheinlich einen Abgang von Serhou Guirassy oder Karim Adeyemi auslösen, von denen beide ungewisse Zukunftsperspektiven im Klub haben. Der Agent von Guirassy hat eine berichtete Vereinbarung mit Fenerbahce dementiert und erklärt, dass kein Deal irgendeiner Art zustande gekommen ist.
RB Leipzig verfolgt ebenfalls den kosovarischen Nationalspieler und hat direkte Gespräche mit seinen Vertretern geführt, während das Interesse von FC Barcelona vor mehreren Monaten von Asllanis eigenem Agenten bestätigt wurde.
