Bei Gesprächen mit Reportern aus Belgiens WM-Basis in Seattle war der Torhüter von Real Madrid eindeutig zu seiner Vereinszukunft.
"Ich denke nicht daran, wieder in Belgien zu spielen", sagte Courtois. "Für mich ist die Pro League ein abgeschlossenes Kapitel. Genk hat auch viele gute junge Torhüter. Mein Ziel ist es, meine Karriere bei Real Madrid zu beenden."
Die Kommentare des 34-Jährigen kamen, als die Spekulationen über eine mögliche Rückkehr in seine Heimat an Schwung gewannen, wobei Teile der belgischen Presse dies als mögliche Option für das späte Karriereende darstellten.
Courtois sprach auch die Unsicherheit über seine internationale Zukunft mit Belgien an und deutete an, dass ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach diesem Turnier die wahrscheinlichere Option ist.
"Ich weiß nicht, ob wir jetzt über die Zukunft sprechen sollten, aber die Chancen stehen besser, dass ich nach diesem Turnier nicht weitermache, als dass ich es tue", sagte er. "Ich möchte noch ein paar Jahre spielen. Um das zu tun, muss ich auf meinen Körper achten."
Zum Thema Medienkritik ließ Courtois nicht nach und richtete besondere Frustration gegen die Berichterstattung in Spanien.
"Ich lese oft Dinge in Spanien, die erfunden sind. Dinge, die nicht wahr sind. Und dann stellt sich heraus, dass sie einen Monat später wahr sind, aber wer übernimmt die Verantwortung? Es gibt Meinungsfreiheit, aber oft werden falsche Dinge geschrieben. Vielleicht sind 80 Prozent falsch. Das schadet den Spielern."
Auf Vereinsebene hat Courtois zuvor unter José Mourinho bei Chelsea gespielt und sprach positiv über seine Rückkehr ins Bernabéu. Er erkannte an, dass Verträge bei Madrid auf einer rollierenden Jahresbasis funktionieren, sobald ein Spieler 30 wird, und sagte, dass ihn die Unsicherheit nicht besorgt.
"Wenn meine Leistung gut ist, wird der Vertrag verlängert", sagte er. "Aber Real Madrid ist ein Spitzenverein -- sie werden irgendwann einen Ersatz für mich finden müssen."
