Im Gespräch mit AS, war Meléndez -- der fast 13 Jahre die nationale Trainerschule des spanischen Fußballverbands leitete und als Assistent der A-Nationalmannschaft diente -- unbarmherzig in seiner Einschätzung der aktuellen Lage des Vereins und machte die Mannschaftszusammenstellung und nicht nur das Coaching verantwortlich.
"Der große Mangel war die Zusammenstellung des Kaders. Xabi Alonso war ein großartiger Trainer und ich habe seinen Abgang nicht verstanden. Es war ein Fehler, ihn zu entlassen."
Er listete die Positionen auf, die noch Verstärkung benötigen.
"Sie brauchen einen Top-Außenverteidiger auf jeder Flanke, einen Innenverteidiger, zwei Mittelfeldspieler und jemanden, der im Angriff entscheidend ist. Und es reicht nicht aus, gute Spieler zu finden -- um dieses Wappen zu tragen, braucht man Mentalität, Persönlichkeit und ein echtes Verständnis dafür, wofür der Verein steht."
Zur Frage des Trainers sagte Meléndez, dass Raúl niemals hätte gehen dürfen.
"Ich habe keinen einzigen Zweifel. Er hätte Ancelottis Nachfolger sein sollen. Dass Raúl nicht bei Real Madrid ist, ist eine Todsünde -- es ist, als würde man sich in jeden Fuß schießen."
Er beschrieb den 48-Jährigen als einzigartig geeignet, um den Anforderungen der Kabine und der Institution gerecht zu werden, da er die Werte des Vereins seit seiner Kindheit verinnerlicht hat.
Jose Mourinho, Lionel Scaloni, Jürgen Klopp, Mauricio Pochettino und Didier Deschamps wurden alle mit der vakanten Position in Verbindung gebracht. Berichte von Cadena Cope
behaupten, dass Real Madrid bereits Kontakt mit Scaloni aufgenommen hat, dessen Vertrag mit Argentinien nach der Weltmeisterschaft ausläuft.