Er wird nun Spieler von Borussia Mönchengladbach und reiht sich in eine lange Reihe japanischer Spieler ein, die in den letzten Jahren in die Bundesliga gewechselt sind.
Gladbach hat angekündigt, dass Uno einen Vertrag bis 2030 unterschrieben hat, wobei die Ablösesumme mit bescheidenen 500.000 € angegeben wird.
Sportdirektor Rouven Schröder lobte das Profil des Spielers in einer Erklärung.
"Zento ist ein defensiv orientierter, taktisch disziplinierter Mittelfeldspieler, der stark in Duellen ist und viel Raum abdeckt, wobei seine größten Stärken in seiner Arbeit ohne Ball liegen", sagte Schröder.
"Nach zwei Saisons in der J-League und seinen ersten Einsätzen für die japanische Nationalmannschaft ist der Wechsel in die Bundesliga der nächste, aber auch anspruchsvolle Schritt für ihn.
"Wir glauben, dass Zento mit seinem Charakter und Ehrgeiz diese Herausforderung meistern wird, und wir freuen uns darauf, ihn auf seinem Weg zu begleiten und zu unterstützen."
Uno selbst erklärte seine Entscheidung, zum Verein zu wechseln.
"Ich wollte immer in der Bundesliga spielen", sagte er. "Borussia ist ein großer Verein, der in Japan wegen seiner japanischen Spieler bekannt ist. Als das Angebot kam, war mir klar, dass ich für Borussia spielen wollte. Ich freue mich sehr über diesen Schritt und auf die neue Herausforderung."
Gladbach hatte in der letzten Saison bereits zwei japanische Spieler in ihrem Kader: Kota Takai, 21, und Shuto Machino, 26.
Takai kehrt nach einem Leihaufenthalt bei Tottenham Hotspur zum Verein zurück, was bedeutet, dass Uno Machino als Landsmann im Kader haben wird, um seine Integration ins Leben in Deutschland zu erleichtern.
Uno kommt als defensiv orientierter Sechser und nicht als direkter Ersatz für einen seiner neuen Landsmänner, was Gladbach ein anderes Profil im zentralen Mittelfeld gibt, während sie weiterhin einen Kader um verschiedene internationale Spielstile aufbauen.
Der Wechsel setzt einen stetigen Fluss von Talenten aus der J-League in die Bundesliga in den letzten Saisons fort, wobei deutsche Vereine zunehmend Japan als Quelle für technisch versierte, taktisch vielseitige Spieler zu relativ niedrigen Kosten nutzen.
Es ist der erste Wechsel außerhalb Japans in Unos Karriere.
