"Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es auch diesen Sommer nicht werden", sagte Ricken der Funke Mediengruppe.
"Wir haben in den letzten Tagen offene Gespräche mit den Leuten von 1. FC Köln geführt, aber sie haben unser letztes Angebot abgelehnt.
"Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot abgeben und wird den Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen."
Das endgültige Angebot von Dortmund hatte einen Wert von etwa 48 Millionen Euro plus rund 7 Millionen Euro an Boni, was das Gesamtpaket auf fast 55 Millionen Euro brachte, so deutsche Berichte, aber Köln hielt an seiner Forderung nach einer garantierten festen Gebühr von 50 Millionen Euro fest, anstatt einer Struktur, die auf Zusatzleistungen basiert.
Die Kluft zwischen den Positionen der beiden Clubs erwies sich als unüberbrückbar, trotz dessen, was beide Seiten als konstruktive Gespräche beschrieben.
El Mala, 19, brach letzte Saison emphatisch durch, erzielte 13 Tore und bereitete vier Tore in 34 Bundesliga-Einsätzen vor, von denen 20 in der Startelf waren, eine Form, die ihn zu einem der gefragtesten jungen Spieler im deutschen Fußball machte und ihm Anerkennung auf internationaler Jugendebene mit Deutschland einbrachte.
Dortmunder Interesse bestand schon lange -- der Club hatte 2023 erwogen, ihn als Teenager von Viktoria Köln zu verpflichten, wobei ein medizinischer Test Berichten zufolge angesetzt war, bevor er sich entschied, stattdessen in die erste Mannschaft von Köln zu wechseln, ein Stück Geschichte, das diesem Sommer zusätzliche Intrigen verlieh.
Intern hatte Dortmund Berichten zufolge eine neue Schwelle für die Genehmigung von hochpreisigen Transfers in diesem Sommer festgelegt, die die Zustimmung von Cheftrainer Niko Kovač, Ricken und Sportdirektor Ole Book erforderte, bevor ein großer Deal voranschreiten konnte.
Alle drei sollen für die Verpflichtung von El Mala gewesen sein, dessen Ablösesumme den vorherigen Transferrekord des Clubs -- die 35 Millionen Euro, die für Ousmane Dembélé an Stade Rennes gezahlt wurden -- bequem übertroffen hätte.
El Mala steht bis zum Sommer 2030 unter Vertrag bei Köln, was dem Club keinen Druck macht, vor der Frist zu verkaufen, und sie sehen sich weiterhin eigener Konkurrenz für die Plätze in der Offensive gegenüber, mit Ragnar Ache und einem möglichen Neuzugang von Bologna, Thijs Dallinga, unter den Optionen in ihrem Kader. Dortmund wird nun erwartet, alternative offensive Optionen zu erkunden, wobei der griechische Spielmacher Giannis Konstantelias von PAOK Salonika unter den genannten Namen ist, während der Club versucht, seiner Angriffsreihe vor dem Schließen des Fensters mehr Breite zu verleihen.
