Kicker berichtet, dass Davies weiterhin ein potenzieller Verkaufskandidat beim FC Bayern München ist, obwohl der Kanadier im Februar 2025 einen Vertrag bis 2030 mit einem Grundgehalt von zwischen 15 Millionen und 20 Millionen Euro pro Jahr unterschrieben hat -- eines der größten in der Geschichte des Vereins.
Bayerns Sportdirektor Max Eberl und seine Kollegen sind sich bewusst, dass die Erfüllung dieser Gehaltsforderung bei einem anderen Verein die Auswahl drastisch einschränkt, da nur die wohlhabendsten Klubs in der Saudi Pro League realistisch in Betracht kommen.
Die praktische Herausforderung spiegelt sich in Davies' Spielstatistik seit Unterzeichnung dieses Vertrags wider. Er hat nur 16 Bundesliga-Einsätze absolviert, wobei wiederkehrende Verletzungsprobleme seine Verfügbarkeit einschränken und intern Fragen zur Planungszuverlässigkeit auf der linken Abwehrseite aufwerfen.
Bayern hat darauf reagiert, indem sie Alternativen scoutet. Nathaniel Brown, der 22-jährige Rechtsverteidiger von Eintracht Frankfurt, der auf beiden Flügeln spielen kann, wird in Betracht gezogen, ebenso wie Joško Gvardiol von Manchester City, der selbst angeblich offen für eine Rückkehr in die Bundesliga ist.
Davies, 25, hat keine Gespräche mit anderen Klubs geführt und soll sich in München wohlfühlen. Er ist im Kader Kanadas für die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, was voraussichtlich eine endgültige Entscheidung bis nach dem Turnier hinauszögern wird.
Ein Verkauf würde einen Verein erfordern, der bereit ist, das Gehalt vollständig zu übernehmen -- eine große Herausforderung auf diesem Niveau.
