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Bayern bereit, Eberl-Deal nach vorherigen Zweifeln zu verlängern

·Von Paul Lindisfarne
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Bayern bereit, Eberl-Deal nach vorherigen Zweifeln zu verlängern

Bayern Munich

Der Präsidialausschuss von Bayern München hat grünes Licht gegeben, dass Max Eberl weit über seinen aktuellen Vertrag hinaus bleibt, Monate nachdem seine Position alles andere als sicher schien.

Laut Sport Bild, informierte Präsident Herbert Hainer den Sportdirektor während der Asientour von Bayern München über die Entscheidung, wobei sein aktueller Vertrag, der bis 2027 läuft, nun verlängert werden soll.

Das fünfköpfige Präsidium genehmigte den Schritt bei einer Sitzung am 30. Juli, wobei der neunköpfige Aufsichtsrat die Entscheidung formell ratifizieren muss, voraussichtlich bei seiner Sitzung am 25. August. Eberl hat bereits fünf der neun Stimmen gesichert, wobei nur noch die Länge und das Gehalt seines neuen Vertrags ausgehandelt werden müssen.

Der Wechsel stellt eine bedeutende Wende dar. Noch im Mai hatte der Ehrenpräsident Uli Hoeness Eberls Chancen auf eine Verlängerung nur auf "60 zu 40" eingeschätzt und den Reportern damals gesagt: "Es gibt noch Zweifel."

Sport Bild berichtet, dass Eberl darauf reagierte, indem er seinen Kontakt zu Hoeness und Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge in den folgenden Wochen absichtlich erhöhte, ein Ansatz, der intern gut angekommen zu sein scheint.

Sein Transfergeschäft in diesem Sommer hat auch seine Position gestärkt. Eberl sicherte sich frühzeitig Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt in einem Deal, der auf rund 50 Millionen Euro einschließlich Boni geschätzt wird, und arbeitete gemeinsam mit Geschäftsführer Jan-Christian Dreesen an der Verpflichtung von Ismael Saibari von PSV Eindhoven für angeblich 55 Millionen Euro. Hoeness hat sich seitdem von der Zweifel an Eberls Zukunft zu der Erklärung gewandelt, dass seine Chancen auf eine Verlängerung bei "100 Prozent" liegen, und sich sogar öffentlich beim Sportdirektor entschuldigt, weil er zuvor seine Position vor dem DFB-Pokal-Finale im Mai in Frage gestellt hatte.

Eberls verbleibende Aufgabe ist es, einige der hartnäckigeren Fälle im Kader zu angemessenen Preisen zu veräußern, wobei João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza alle noch im Kader sind und vor dem Schließen des Marktes neue Heimat benötigen.

Das Präsidium hat auch eine Verlängerung für Dreesen unterstützt, dessen Vertrag ebenfalls bis 2027 läuft, während die Situation von Sportdirektor Christoph Freund weiterhin ungelöst bleibt, obwohl Club-Insider berichten, dass man mit seiner bisherigen Arbeit weitgehend zufrieden ist.