Nübel, 29, kam 2020 zu Bayern, konnte sich jedoch nie als Nachfolger von Manuel Neuer etablieren. Er verbrachte Zeit auf Leihbasis bei Monaco und dann drei Jahre beim VfB Stuttgart, kehrte jedoch zurück und fand keinen Platz in einem Kader, der bereits Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich umfasst. Da es im Torwartbereich keinen Platz gibt, wurde Nübel mitgeteilt, dass seine Zukunft woanders liegt.
Beşiktaş soll fest an dem Torhüter interessiert sein, der sich derzeit mit Deutschland bei der Weltmeisterschaft befindet. Der türkische Verein ist bestrebt, einen Deal vor ihren Europa-League-Spielen gegen FC Midtjylland im Juli abzuschließen, was den Verhandlungen Dringlichkeit verleiht, die sowohl die beiden Vereine als auch den Spieler zufriedenstellen müssen.
Nübels Lager hat die Situation und den Willen des türkischen Vereins, den Deal zu sichern, anerkannt.
"Wir werden die richtige Entscheidung über Alexanders Zukunft treffen", sagten seine Vertreter. "Was wir bestätigen können, ist, dass Beşiktaş entschlossen ist, ihn zu verpflichten."
Nübels Vertrag mit Bayern läuft bis zum Sommer 2029, was bedeutet, dass jeder Deal eine Ablösesumme erfordern würde. Bayern München ist der Auffassung, dass die Situation geklärt werden muss, bevor der Kader zurückkehrt, und hat dem Spieler deutlich gemacht, dass es keinen Weg zu Einsätzen in der ersten Mannschaft in der Allianz Arena gibt.
Für Nübel ist die Entscheidung, nach Türkei zu wechseln, nicht einfach. Er ist ein vollwertiger deutscher Nationalspieler und hat den Anspruch, auf höchstem europäischem Niveau zu spielen, was Beşiktaş trotz der Ambitionen des Vereins im europäischen Wettbewerb zu einem schwierigen Verkauf macht. Ob sein Lager den Wechsel akzeptiert oder auf eine andere Option besteht, wird bestimmen, wie schnell diese Situation zu einer Lösung kommt.
Bayern scheint seinerseits eine endgültige Entscheidung getroffen zu haben. Die drei erfahrenen Torhüter des Vereins lassen keinen Platz für Nübel, und mit einem bereits kommunizierten Startdatum für die Vorbereitung ist der Zeitrahmen klar. Jeder Verein, der ihn verpflichten möchte, muss schnell handeln.
