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Bayern erkundigt sich nach Liverpools 17-jährigem Ngumoha, während die Reds insistieren, dass er nicht zum Verkauf steht

·Von Junior Yekini
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Bayern erkundigt sich nach Liverpools 17-jährigem Ngumoha, während die Reds insistieren, dass er nicht zum Verkauf steht

Bayern Munich

Bayern München haben Anfragen zu Liverpools Flügelspieler Rio Ngumoha gestellt, wobei der Teenager offenbar über das Interesse informiert ist, jedoch keine persönlichen Gespräche stattgefunden haben.

Liverpool macht intern deutlich, dass der 17-Jährige nicht verfügbar ist.

BBC Sport berichtete über den Ansatz von Bayern, der eine unerwartete Dimension in Liverpools Sommerplanung hinzufügt und zu einem Zeitpunkt kommt, an dem der Verein gleichzeitig den RB Leipzig-Flügelspieler Yan Diomandé als direkten Ersatz für Mohamed Salah verfolgt. Sollte Diomandé verpflichtet werden, würde dies Ngumohas Weg zu regelmäßigen Einsätzen in der ersten Mannschaft weiter einschränken -- ein Faktor, den Bayern und andere interessierte Klubs zur Kenntnis genommen haben.

Ngumoha wechselte im September 2024 von Chelseas Akademie zu Liverpool, nachdem ein Schiedsgericht entschieden hatte, dass die Reds mindestens 2,8 Millionen Pfund für den Transfer zahlen müssen, wobei Chelsea auch eine 20-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung behält. Er gab sein Debüt in der ersten Mannschaft von Liverpool im Januar 2025 im Alter von 16 Jahren und 135 Tagen -- der jüngste Spieler, der ein Spiel für den Klub begann -- in einem FA-Cup-Sieg über Accrington Stanley.

In der Saison 2025-26 erzielte er zweimal -- darunter ein spätes Siegtor bei seinem Premier-League-Debüt gegen Newcastle United im August -- und steuerte im Laufe der Saison eine Vorlage bei. Derzeit befindet er sich mit Englands WM-Vorbereitungsgruppe in Florida als zusätzliches Mitglied von Thomas Tuchels Kader.

Liverpool betrachtet ihn als wichtigen Teil der ersten Mannschaft, und die offizielle Position des Vereins ist, dass er nicht für einen Transfer verfügbar ist. Ob das Interesse von Bayern München in ein formelles Angebot umgesetzt wird und ob ein ausreichend großes Gebot diese Haltung auf die Probe stellen könnte, bleibt abzuwarten.