Football Presse

Bayern nimmt Kontakt zu Gordon auf, während Newcastle sich auf Sommerangebote vorbereitet

·Von Paul Lindisfarne
Share

Bayern München hat Kontakt zu den Vertretern von Anthony Gordon aufgenommen, um einen möglichen Wechsel im Sommer zu besprechen, was der Transferrunde um einen der wichtigsten Spieler von Newcastle United eine bedeutende europäische Dimension verleiht.

Der belgische Transfer-Insider Sacha Tavolieri hat die Nachricht verbreitet und berichtet, dass die deutschen Meister einen Wechsel des 25-jährigen englischen Nationalspielers nicht ausschließen. Gordon soll offen für die Idee sein, angeblich inspiriert von dem Weg, den Michael Olise von der Premier League nach Bayern gegangen ist.

Newcastle ist derzeit gegen einen Verkauf. Gordon ist ihr bester Torschütze und einer der vielseitigsten Angreifer der Liga - ebenso gefährlich auf dem linken Flügel wie als Mittelstürmer, kombiniert er Tempo, Technik und eine intensive Arbeitsrate, die zu Vincent Kompanis energiegeladenem System in der Allianz Arena passt.

Die finanzielle Gleichung kompliziert die Angelegenheit erheblich. Newcastle verlangt Berichten zufolge etwa 90-100 Millionen Euro für Gordon, während das verfügbare Sommerbudget von Bayern bei etwa 80 Millionen Euro liegen soll. Eine Lücke dieser Größe ist selbst für die deutschen Rekordmeister nicht leicht zu überbrücken.

Die eigene Situation von Newcastle könnte ihre Position abschwächen. Der Verein läuft Gefahr, in dieser Saison vollständig die europäische Konkurrenz zu verpassen, was den Druck auf den Vorstand erhöhen würde, Transfererlöse zu generieren. Gordon, der bis 2030 unter Vertrag steht, ist ihr am besten verkäuflicher Spieler zum richtigen Preis.

Bayern ist nicht allein. Arsenal hat Gordon umfassend beobachtet und ist Berichten zufolge bereit, bis zu 92 Millionen Euro auszugeben. Liverpool sieht ihn als starken Kandidaten, um Mohamed Salah zu ersetzen. Auch Manchester United hat ein Auge auf ihn geworfen.

Gordon hat 17 Länderspiele für England und wird erwartet, Teil von Thomas Tuchels WM-Kader in diesem Sommer zu sein. Ein herausragendes Turnier im eigenen Land könnte seinen Wert noch weiter steigern - und eine Entscheidung beschleunigen, die alle Parteien genau beobachten werden.