Es ist eine Entscheidung, die den Weg für den neuen Cheftrainer Jürgen Klopp ebnet, um auf seine Erfahrung zurückzugreifen, sobald seine eigene Ernennung finalisiert ist.
Völler hatte in Erwägung gezogen, nach dem frühen Ausscheiden Deutschlands aus der Weltmeisterschaft zurückzutreten, das durch eine Niederlage im Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Paraguay zustande kam und die Rücktritt von Cheftrainer Julian Nagelsmann nur wenige Tage später zur Folge hatte.
In Gesprächen mit Reportern am Dienstag bestätigte Völler, dass er beschlossen habe, zu bleiben.
"Ich mache weiter," sagte er. "Was zählt, ist sportlicher Erfolg, und dem muss ich mich auch stellen. Für mich ging es darum, ob es noch Sinn macht, ob ich noch gewollt bin."
Der 66-Jährige, der 1990 als Spieler die Weltmeisterschaft gewann und von 2000 bis 2004 als Cheftrainer der Nationalmannschaft tätig war, hat seine aktuelle Rolle seit Ende 2022 inne. Sein Vertrag läuft bis zum Ende der Europameisterschaft 2028.
Klopp, der designierte neue Cheftrainer des DFB, machte in Kommentaren zu Magenta TV deutlich, dass er wollte, dass Völler unabhängig davon, wie sich sein eigener Wechsel zum Verband gestaltet, bleibt, da ihm die Erfahrung im internationalen Management fehlt.
"Wenn es dazu kommt, wäre es hilfreich, jemanden dort zu haben, der die Abläufe und alles kennt," sagte Klopp. "Rudi auf der einen Seite mit seiner Fußballerfahrung und auf der anderen Seite mit seinen vielen Jahren im Verband - wo ich, falls ich den Job übernehmen würde, keinerlei Erfahrung habe. Ich habe weder für die Nationalmannschaft gespielt noch sie jemals trainiert."
Obwohl die Verhandlungen über Klopps Wechsel von Red Bull, wo er derzeit als Leiter des globalen Fußballs tätig ist, zum DFB noch lange nicht abgeschlossen sind, ist der 59-Jährige bereits stark in die Planung für die Rolle involviert und sprach direkt telefonisch mit Völler, um ihn zu ermutigen, zu bleiben, ein Anruf, der offenbar eine wesentliche Rolle bei Völlers letztendlicher Entscheidung gespielt hat.
