Der Aston Villa-Stürmer wird regelmäßig von Thomas Tuchel eingesetzt und kam im dramatischen Sieg Englands über Mexiko von der Bank, aber das Interesse aus anderen Teilen Europas hat begonnen, nachzulassen.
Bayern München hat bereits in Rogers' Position nachgelegt, indem sie die Verpflichtung von Ismael Saibari abgeschlossen haben, was ein Angebot für den Villa-Spieler unwahrscheinlich macht. Paris Saint-Germain hingegen hat keine Anzeichen gezeigt, ihr Interesse zu formalisieren, während ihre Aufmerksamkeit derzeit auf dem RB Leipzig-Flügelspieler Yan Diomande liegt.
In England bleibt Arsenal der Verein, der am stärksten mit Rogers in Verbindung gebracht wird, und sieht ihn weiterhin als ihr wichtigstes Angriffsziel, obwohl sie auch einen Wechsel für Paris Saint-Germain's Bradley Barcola als Alternative in Betracht ziehen. Für keinen der beiden Spieler wurde bisher ein formelles Angebot abgegeben. Tottenham, die in diesem Sommer viel Geld ausgegeben haben und zuvor Interesse an Rogers hatten, haben ebenfalls von einem Ansatz abgesehen.
Für Rogers selbst hat die Priorität, Champions-League-Fußball zu spielen, einen Wettbewerb, für den er sich bereits mit Villa qualifiziert hat, nachdem sie den vierten Platz in der Premier League belegt haben. Villas Haltung ist klar: Sie wollen nicht verkaufen, und jeder Verein, der hofft, ihn loszueisen, müsste den britischen Transferrekord von 116 Millionen Pfund, den Manchester City für Elliot Anderson an Nottingham Forest gezahlt hat, übertreffen, ein Deal, der durch den zunehmend erbitterten Markt für Elite-Spieler und Angriffstalente der Premier League in diesem Sommer in die Höhe getrieben wurde.
Mitbesitzer Nassef Sawiris wird voraussichtlich das letzte Wort über jedes Angebot haben, das eingeht, und Villas Position hat sich seit Andersons britischem Rekordbetrag nur verhärtet, der den Markt für Spieler von Rogers' Kaliber und Alter neu festgelegt hat.
Da Bayern aus dem Rennen ist und Paris Saint-Germain sich anderweitig auf Diomande konzentriert, machen Villas Preisvorstellungen und Rogers' eigene Vorliebe für europäischen Fußball zusammen einen Sommerwechsel zunehmend unwahrscheinlich, selbst wenn sein Profil auf der größten Bühne des Spiels weiter steigt.
Arsenals Interesse an Barcola als paralleler Option könnte die Angelegenheiten weiter komplizieren, sollte es den Gunners nicht gelingen, den PSG-Stürmer zu priorisieren, anstatt vor dem Schließen des Transferfensters ein formelles Angebot für Rogers abzugeben.
