VfL Wolfsburg, TSG Hoffenheim und VfB Stuttgart haben laut Fussball Transfers, ernsthaftes Interesse an dem 18-jährigen Schweizer Stürmer angemeldet, zu einer Gruppe, die auch OGC Nice, OSC Lille, Ajax Amsterdam, FC Utrecht, NEC Nijmegen und RSC Anderlecht umfasst.
Der fünfjährige Vertrag von Despotovic, der bis 2029 unterschrieben wurde, sollte Lausanne Spielraum verschaffen. Ob dies ausreicht, um dem Interesse mehrerer Top-Europäischer Ligen gleichzeitig zu widerstehen, ist die Frage, vor der der Verein jetzt steht.
Der in Zürich geborene Stürmer gehört zu den produktivsten Teenagern im Schweizer Fußball. Er erzielte in der Saison 2024-25 15 Tore in 14 Einsätzen für Lausannes U17-Mannschaft -- eine bemerkenswerte Produktionsrate, die einen schnellen Wechsel in die Reservemannschaft und den Kader der ersten Mannschaft zur Folge hatte. In dieser Saison, die er zwischen der U19 und der zweiten Mannschaft aufteilt, hat er in 24 Einsätzen sechs Tore beigetragen.
Er hat bereits Einberufungen in die U18-Nationalmannschaft der Schweiz erhalten, nahm an UEFA-Entwicklungsturnieren teil und beeindruckte die Auswahlkommission des Schweizer Verbands mit seiner Bewegung, seinem Abschlussinstinkt und seiner physischen Präsenz auf senioren Altersniveau.
Das Interesse des Bundesliga-Trios spiegelt den Trend des Marktes wider, Schweizer Entwicklungsspieler zu identifizieren -- ein System, das in den letzten Jahren Michael Aebischer, Dan Ndoye und Ardon Jashari hervorgebracht hat und in Deutschland einen zunehmend starken Ruf für die Ausbildung technisch versierter, physisch bereitgestellter Stürmer genießt.
Lausanne hat keinen Ansatz öffentlich bestätigt und steht nicht unter finanziellem Druck zu verkaufen. Es wird jedoch verstanden, dass die Präsenz einer Vertragsklausel, die internationalen Vereinen erlaubt, eine Ausstiegsklausel zu aktivieren, Despotovic zum richtigen Preis zugänglich macht -- der auf etwa 3 Millionen bis 4 Millionen Euro geschätzt wird, angesichts seines Alters und Profils.
Mit 18 Jahren ist er mehr als zwei Jahre von einem realistischen Debüt in der ersten Mannschaft eines Top-Bundesliga-Vereins entfernt. Welcher Verein zuerst zuschlägt, investiert in Potenzial statt in bewährte Leistung.
Das Potenzial scheint nach den Zahlen erheblich zu sein.