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Tares Position bei Milan bedroht, da D'Amico als Nachfolger auftritt

·Von Junior Yekini
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Der Sportdirektor von AC Milan, Igli Tare, sieht sich der Möglichkeit gegenüber, entlassen zu werden, nachdem eine Saison verstrichen ist, in der mehrere seiner Verpflichtungen nicht die erwarteten Leistungen gebracht haben. Atalantas Antonio D'Amico wird erneut als bevorzugter Nachfolger des Vereins gehandelt.

Tuttomercatoweb berichtete, dass Tare, der albanische ehemalige Sportdirektor von Lazio, der 15 Jahre in derselben Rolle beim römischen Klub verbrachte, bevor er zu AC Milan wechselte, von CEO Giorgio Furlani evaluiert wird, nachdem er ein schwieriges erstes Jahr in der Verantwortung für die Rekrutierung hatte.

Die Hauptbeschwerden beziehen sich auf die Verpflichtung des französischen Stürmers Christopher Nkunku, der für die Angriffsreihe verpflichtet wurde, als das Transferfenster bereits schloss und die Zeit für Alternativen abgelaufen war, sowie auf den albanischen Mittelfeldspieler Ardon Jashari, für den Tare sich stark einsetzte. Nkunku konnte sich im San Siro nicht durchsetzen. Das Quellmaterial beschreibt seine Situation als das sichtbarste Symbol für Tares Mängel -- auch wenn die Verantwortung nicht allein bei ihm liegt.

Es besteht auch eine tiefere strukturelle Spannung. Cheftrainer Massimiliano Allegri hat sich für etablierte, sofort einsatzbereite Spieler eingesetzt. Die Eigentümerphilosophie des Klubs hat sich in eine andere Richtung bewegt -- es werden Verpflichtungen im Bereich von 15-25 Millionen Euro priorisiert, die entwickelt und mit Gewinn weiterverkauft werden können. Diese Fehlanpassung zwischen dem, was der Trainer will, und dem, was der Vorstand ausgeben möchte, hat Spannungen erzeugt, in denen Tare gefangen ist.

D'Amico, der Sportdirektor von Atalanta, ist seit April 2025 das Hauptziel von Milan, als die Familie Percassi -- die Atalanta gehört -- seine Abreise blockierte, indem sie die verbleibenden zwei Jahre seines Vertrags in Anspruch nahm. Die Situation könnte sich nun geändert haben. D'Amicos Vertrag steht anscheinend vor dem Ende, was ihn potenziell verfügbarer macht als vor zwölf Monaten. Atalanta hingegen ist jedoch zögerlich, den Architekten ihres jüngsten europäischen Erfolgs zu verlieren.

Furlani hat in den letzten Wochen aktualisierte Gespräche mit Tare geführt und noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Die Ungewissheit über Allegris Zukunft -- dessen eigener Vertrag eine automatische Verlängerungsklausel enthält, die durch die Qualifikation für die Champions League ausgelöst wird -- fügt der Komplexität hinzu, die einen bedeutenden Umstrukturierungsprozess im San Siro verspricht.

Milans Transferstrategie, wer auch immer sie leitet, muss den Konflikt zwischen kurzfristigen Ergebnissen und langfristiger kommerzieller Logik lösen, der diese Saison gleichermaßen geprägt und untergraben hat.